Dienstplanprogramm mit Zeiterfassung
Eine Software für Ihr ganzes Praxisteam: Dienstplan, Zeiterfassung, Urlaubsverwaltung, Stundenkonto und Lohnexport. Entwickelt habe ich diese Dienstplan-Software mit und für eine HNO-Praxis in Freiburg, die seit August 2026 täglich damit arbeitet. Sie eignet sich auch für andere Praxen, für Kitas und für Betriebe aus vielen weiteren Branchen. Ich richte sie für Ihr Unternehmen ein und bin Ihr direkter Ansprechpartner.
Preis und Demonstration auf Anfrage.
- Wochenplan mit Entwurf und Freigabe, Plan- und Ist-Zeiten nebeneinander
- Stempeln am Praxisrechner und am Smartphone, ohne Stempelterminal und ohne App-Installation
- Hinweise zu Pausen, Ruhezeit und Höchstarbeitszeit nach dem Arbeitszeitgesetz
- Eigene Installation mit eigener Datenbank, keine Patientendaten
- Anpassungen an Ihre Abläufe, persönlich mit Ihnen abgestimmt
- Seit 2009 als Softwareentwickler tätig, freiberuflich seit 2024
- Einrichtung und Einweisung von Leitung und Team durch mich
- Antwort werktags innerhalb von 48 Stunden
Vorteile
Ihre Vorteile mit dem Dienstplanprogramm
Für Arztpraxen entwickelt: für Praxisinhaberinnen und Praxisinhaber, die Praxisleitung und das ganze Praxisteam mit MFA, Auszubildenden und Mitarbeitenden in Teilzeit.
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Vom Dienstplan bis zum Lohnexport
Geplante Dienste, gestempelte Zeiten, Urlaub und Krankmeldungen stehen in einem Programm. Am Monatsende fasst der Lohnexport (Beta) die genehmigten Stunden für Ihr Steuerbüro zusammen.
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Für den Praxisalltag gebaut
Die Besetzungsansicht zeigt je Tag, welche Besetzungspositionen wie Empfang oder Labor noch offen sind. Die Software warnt bei Urlaub, Krankheit und fehlender Qualifikation, und Rahmenpläne, A/B-Wochen und das Kopieren ganzer Wochen helfen beim Planen.
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Arbeitszeitgesetz im Blick
Die Software hilft Ihnen, die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung umzusetzen. Hinterlegt sind zehn Regeln nach dem Arbeitszeitgesetz, sechs davon ab der Einrichtung aktiv. Beim Einstempeln prüft die Software die Ruhezeit von 11 Stunden, beim Ausstempeln Pausen sowie Tages- und Wochenarbeitszeit. Hinweise zum Mutterschutz und für Beschäftigte unter 18 Jahren sind zuschaltbar.
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Ihr Team ist eingebunden
Mitarbeitende stellen Urlaubsanträge in der Software, beantragen einen Schichttausch und sehen ihren eigenen Stand unter „Mein Status“. Über Urlaubsanträge entscheidet die Praxisleitung mit einem Klick.
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Ihre Daten in Ihrer Installation
Jede Praxis bekommt eine eigene Installation mit eigener Datenbank, keine gemeinsame Plattform mit anderen Kunden. Die Software verwaltet nur Personaldaten des Teams, keine Patientendaten, und braucht keine Anbindung an das Praxisverwaltungssystem.
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Schritt für Schritt einführen
Ihr Team startet mit den Grundfunktionen. Weitere Funktionen schaltet Ihre Praxis ein, wenn sie gebraucht werden, auch neue aus Updates. Was ein Update bringt, zeigt die Software der Leitung unter „Neuerungen“.
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Angepasst an Ihre Abläufe
Anpassungen an Begriffen, Vorbelegungen, Auswertungen oder am Exportformat entwickle ich selbst, abgestimmt auf die Abläufe Ihrer Praxis.
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Ein Ansprechpartner von Anfang an
Ich richte die Software ein, weise Leitung und Team in die Bedienung ein und bin Ihr direkter Ansprechpartner. Vorab zeige ich Ihnen die Software auf Anfrage in einer Demonstration mit Beispieldaten, per Video mit Bildschirmfreigabe oder in Freiburg und Südbaden bei Ihnen in der Praxis.
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Funktionen
Dienstplan, Zeiterfassung, Urlaub und Lohnexport in einer Software
Von der Wochenplanung bis zur Datei für das Steuerbüro greift alles ineinander: Was geplant ist, wird gestempelt. Gestempelte Zeiten stehen sofort im Stundenkonto, in den Lohnexport gehen nur genehmigte.
Dienstplan
Wochenraster mit Entwurf und Freigabe, Plan und Ist nebeneinander, Besetzung je Tag.
Mehr dazu →Zeiterfassung
Stempeln im Browser und am Smartphone, Pausen mit Beginn und Ende, Genehmigung und Änderungsprotokoll.
Mehr dazu →Urlaub & Abwesenheit
Anträge mit Genehmigung, Urlaubskonto mit Übertrag, Feiertage aller Bundesländer.
Mehr dazu →Stundenkonto & Auswertungen
Soll, Ist und Überstunden laufend, Nachweise als PDF, Excel oder CSV.
Mehr dazu →Lohnexport
Eine Datei je Monat für das Lohnbüro: Excel, CSV mit wählbaren Spalten (als Vorlage speicherbar) oder CSV für DATEV LODAS. Der Lohnexport ist in der Software noch als Beta gekennzeichnet.
Mehr dazu →Arbeitszeitregeln
Prüft beim Stempeln Pausen, Ruhe- und Höchstarbeitszeit nach dem hinterlegten Regelwerk, im Monatsnachweis auf Wunsch auch Nacht- und Sonntagsarbeit.
Mehr dazu →Dashboard: der Tag im Überblick
Nach der Anmeldung öffnet sich das Dashboard mit dem Überblick über den Tag: eigene Stempeluhr, Knopf für die Krankmeldung, wer heute Dienst hat und der Dienstplan des Tages. Mitarbeitende sehen dort ihre Ist- und Sollstunden des laufenden Monats und einen Hinweis, wenn ein Schichttausch, an dem sie beteiligt sind, genehmigt oder abgelehnt wurde; eine Kachel zeigt die offenen Tauschanträge, die sie betreffen.
Die Leitung sieht zusätzlich, wer gerade eingestempelt ist, und genehmigt offene Abwesenheitsanträge direkt dort oder lehnt sie mit Begründung ab. Noch nicht genehmigte Arbeitszeiten stehen je Monat, auch aus Vormonaten; ein Klick führt in die Zeiterfassung des Monats. Dazu kommen die Praxisübersicht des Monats und die offenen Tauschanträge der Praxis.
Eine Begrüßung mit Vornamen und ein kurzer motivierender Spruch aus einer Sammlung in der eigenen Datenbank gehören dazu; den Spruch blendet jede Person für sich aus, wenn sie ihn nicht möchte. Was jemand sieht, richtet sich nach Rolle und Rechten. Zuschaltbar kommen die für die Person bestimmten Dienstplan-Notizen des Tages, für die Leitung offene Anträge zum Arbeitszeitkonto, bei eingeschaltetem Jugendarbeitsschutz die Fristen der Untersuchungen und Unterweisungen und bei der Erinnerung an die Anonymisierung eine Karte zu ausgeschiedenen Personen hinzu.
Hilfe in der Software
Auf jeder Seite der Software öffnet der Knopf „Hilfe“ die Erklärung zu genau dieser Seite, mit Abschnitten zum Aufklappen und Tipps; am Smartphone geht das über das Fragezeichen oben. Zuschaltbar ist ein Suchfeld, das die Hilfe aller Seiten durchsucht; ein Klick auf einen Treffer öffnet die passende Seite und klappt den Abschnitt auf.
Dazu gibt es ein Handbuch, das die Funktionen Kapitel für Kapitel erklärt: was sie tun, wie der Arbeitsablauf aussieht, dazu Fallbeispiele aus dem Praxisalltag mit erfundenen Personen und ein Kapitel zu den Meldungen der Software. Die Suche im Handbuch zeigt die passenden Abschnitte mit Textausschnitt und springt direkt an die Stelle. Hilfe und Handbuch stehen Mitarbeitenden und Leitung gleichermaßen offen. Die Hilfe gibt es auf Deutsch und Englisch, das Handbuch auf Englisch in kürzerer Fassung. Beides ist Teil der Software und braucht keinen externen Dienst.
zuschaltbar heißt: Die Funktion ist in der Software vorhanden und ab Werk ausgeschaltet. Ihre Praxis schaltet sie bei Bedarf ein; für die Planung per Sprache richte ich zusätzlich die Spracherkennung ein. Die übrigen Funktionen stehen ab der Einrichtung bereit, vieles davon lässt sich abschalten.
Referenz
Im Einsatz: eine HNO-Praxis in Freiburg seit August 2026
Die Praxis arbeitet täglich mit der Software. Entwickelt habe ich sie zusammen mit ihr, aus den Anforderungen ihres Alltags. Welche Funktionen eingeschaltet sind, entscheidet jede Praxis selbst; auch die HNO-Praxis nutzt nicht alle, die diese Seite beschreibt. Ausgangslage, Einführung und das Schalterprinzip beschreibt die Seite zum Referenzprojekt.
Referenzprojekt: Dienstplan und Zeiterfassung in einer HNO-Praxis
Anpassung
Angepasst an Ihre Abläufe, offen für Ihre Wünsche
Die Software ist Individualsoftware, und ich entwickle sie selbst weiter. Deshalb passe ich sie an Ihre Praxis an, zum Beispiel an Begriffen, Vorbelegungen, Auswertungen oder am Exportformat für Ihr Steuerbüro. Die Software wächst mit Ihren Anforderungen: Ihre Anpassungswünsche bespreche ich persönlich mit Ihnen und setze um, was Ihre Praxis voranbringt. Das kann auch eine ganz neue Funktion sein. Ob und was eine Anpassung kostet, klären wir vorher.
Wunsch schildern
Im Erstgespräch oder später während der Betreuung.
Abstimmung
Ich sehe mir den Wunsch an und bespreche mit Ihnen, wie ich ihn umsetze.
Umsetzung per Update
Was dazugekommen ist und wo es eingestellt wird, zeigt die Software der Leitung unter „Neuerungen“.
Neue Funktionen: Ihre Praxis entscheidet
Neue Funktionen, die Abläufe oder Ergebnisse verändern, wirken erst, wenn die Praxis sie einschaltet. Bis dahin arbeitet die Software wie gewohnt. Die meisten Funktionsschalter stehen gesammelt auf einer Seite der Einstellungen, jeder mit einer kurzen Beschreibung, was er ein- und ausschaltet; eine Änderung gilt sofort für alle. Neue Regeln des Arbeitszeitrechts schaltet die Praxis im Regelwerk einzeln ein.
Fehlerkorrekturen kommen ohne Schalter, denn sie sollen sofort wirken. Auf dieser Seite tragen Funktionen, die in der Grundeinstellung aus sind, das Kennzeichen „zuschaltbar“.
Dienstplan
Dienstplan für die Praxis: Wochenplan, Rahmenpläne und Besetzung
Mit der Dienstplan-Software erstellen Sie den Dienst- und Schichtplan für Ihr ganzes Praxisteam: als Entwurf, der erst nach der Freigabe für alle sichtbar wird, mit Plan- und Ist-Zeiten nebeneinander und einer Besetzungsansicht, die für jeden Tag zeigt, ob Empfang, Labor und die übrigen notwendigen Positionen besetzt sind. Dazu kommen offene Schichten, Schichttausch und Änderungsanträge an der eigenen Schicht; zuschaltbar sind unter anderem die Schnellplanung im Raster, Dienstplan-Notizen und eine gesammelte E-Mail an Mitarbeitende, wenn sich ihr veröffentlichter Dienstplan ändert.
Die Praxisleitung plant im Wochenraster, übernimmt bewährte Wochen und gibt den Plan frei, wenn er fertig ist. Unter jeder geplanten Schicht steht, was tatsächlich gestempelt wurde.
- Ansichten Tag, Woche, Monat, Kalender und Besetzung
- Planungshilfe je Person: verplante Stunden im Vergleich zum Soll, beantragte Tage und Stundenkonto
- Woche kopieren, ohne Bestehendes zu überschreiben, dazu Vorlagen und Rahmenpläne; A/B-Wochen über zwei Rahmenpläne im Wechsel
- Besetzungspositionen wie Empfang oder Labor, die jeden Tag besetzt sein müssen. Verlangt ein Schichttyp eine Qualifikation, warnt die Software beim Einplanen einer Person ohne passende Stufe oder lässt es nicht zu, je nach Einstellung.
- Warnung, wenn jemand an einem genehmigten Urlaubs- oder Kranktag eingeplant wird
- Offene Schichten: Die Leitung schreibt einen freien Dienst mit Datum und Zahl der Plätze aus, auf Wunsch mit Schichttyp und Notiz. Mitarbeitende bewerben sich in der Software. Mit der Genehmigung durch die Leitung steht die Schicht freigegeben im Dienstplan. Hat die Person an dem Tag eine genehmigte Abwesenheit, fragt die Software die Leitung vorher. Ist die E-Mail bei Planänderungen eingeschaltet, erfährt die Person davon per E-Mail.
- Schichttausch: Mitarbeitende beantragen einen Tausch auf der Seite „Schichttausch“, am Rechner auch direkt an der Schichtkarte. Eine Abgabe ohne Gegenschicht ist ebenfalls möglich. Die angefragte Kollegin oder der angefragte Kollege kann zustimmen oder ablehnen. Freigeben muss die Leitung. Danach trägt die Software die Dienste um.
- Änderungsanträge: Mitarbeitende beantragen an ihrer eigenen Schicht eine Änderung, etwa eine andere Uhrzeit oder einen anderen Dienst, und geben dazu eine Begründung an. Die Leitung sieht offene Anträge im Dienstplan über den Knopf „Anträge“ mit Zähler und entscheidet dort. Eine genehmigte Änderung übernimmt die Software in den Plan; die zuschaltbare E-Mail bei Planänderungen informiert die Person darüber.
- Dienstplan als PDF im Querformat mit Logo, für den Aushang auf Wunsch ohne Abwesenheitsgründe
- Schnellplanung: Dienste mehrerer Mitarbeitender zeilenweise im Raster planen, mit einem Tag als Vorlage
- Hinweise zu Arbeitszeitregeln beim Anlegen und Bearbeiten einer Schicht im Schicht-Dialog
- Dienstplan-Notizen zu einem Tag oder Zeitraum, mit Empfängerwahl
- Gesammelte E-Mail an Mitarbeitende, wenn sich ihr veröffentlichter Dienstplan ändert
- Wunschfrei-Tage in der Planung anzeigen, mit Hinweis beim Einplanen
- Planung per Sprache (experimentell)
Plan und Ist in einer Wochenansicht
Im Wochenplan steht jede Person in einer Zeile, jeder Tag in einer Spalte. Unter der geplanten Schicht zeigt die Ist-Zeile, was gestempelt wurde; eine laufende Stempelung ist eigens markiert, eine Zeit ohne zugeordnete Schicht ebenso. Neben dem Namen sieht die Leitung das Soll der Woche, die verplanten Stunden mit „frei“ oder „zu viel“, den Stand des Stundenkontos und beantragte, noch nicht genehmigte Abwesenheitstage; überlappende Schichten zählen dabei nur einmal.
Mitarbeitende sehen diese Zahlen nur in der eigenen Zeile und blenden mit „Mein Dienstplan“ nur ihre eigenen Dienste ein. Schichten zieht die Leitung mit der Maus auf einen anderen Tag oder zu einer anderen Person; vergangene Tage sind gesperrt. Eine Fußzeile zählt je Tag, wie viele Personen eingeplant sind.
Besetzung im Blick: Empfang, Labor und weitere Positionen
Für die Personalplanung legt die Praxis ihre Besetzungspositionen selbst fest, etwa Empfang, Labor oder Audiometrie, jede mit eigener Farbe und dem Vermerk, ob sie jeden Tag besetzt sein muss oder optional ist. Beim Planen ordnet die Leitung einer Schicht ihre Position zu. Die Ansicht „Besetzung“ zeigt für jeden Tag der Woche, wo eine notwendige Besetzung noch fehlt, und zählt die vollständig besetzten Tage.
Eine offene Position besetzt die Leitung dort per Klick; ist die Person an dem Tag abwesend, weist die Software darauf hin. Dienste von Personen mit genehmigter Abwesenheit und ausgefallene Dienste zählen nicht als besetzt. Zuschaltbar ist eine Färbung von Dienstplan und Ausdruck nach Position statt nach Schichttyp.
Schnellplanung im Raster
zuschaltbarStatt jede Schicht einzeln im Dialog anzulegen, trägt die Praxisleitung die Dienste mehrerer Mitarbeitender Zeile für Zeile ein, für einen Tag oder eine ganze Woche. Bereits geplante Schichten ab heute stehen mit im Raster und lassen sich dort ändern oder löschen. Ein vorhandener Tag lässt sich als Vorlage ins Raster kopieren. Ein Wochenausschnitt unter dem Raster zeigt neue und geänderte Zeilen schon vor dem Speichern; neue Zeilen starten als Entwurf.
Zeitüberschneidungen derselben Person fragt die Software schon vor dem Speichern ab. Gespeichert wird erst mit „Speichern“. Danach meldet die Software für jede Zeile einzeln, ob sie gespeichert wurde, und weist etwa auf eine genehmigte Abwesenheit oder eine fehlende Qualifikation hin; eine fehlerhafte Zeile hält die anderen nicht auf. Hinweise zu Arbeitszeitregeln zeigt die Software, wenn eingeschaltet, beim Anlegen und Bearbeiten einer Schicht im Schicht-Dialog, nicht in der Schnellplanung.
Dienstplan-Notizen
zuschaltbarHinweise zu einem Tag oder Zeitraum, etwa „Audiometer-Wartung ab 14 Uhr“, als Info oder als wichtig markiert. Wer eine Notiz schreibt, legt fest, wer sie sieht: alle, einzelne Mitarbeitende, Gruppen, Teams oder die Praxisleitung. In der Grundeinstellung schreiben Mitarbeitende Notizen nur für sich selbst. In der Wochenansicht markiert ein Symbol den Tag, ein Klick öffnet die Notiz. Auf dem Dashboard stehen die Notizen des heutigen Tages. Eine E-Mail oder Push-Nachricht dazu verschickt die Software nicht. 90 Tage nach dem Ende des Zeitraums löscht sie die Notiz automatisch.
E-Mail bei Planänderungen
zuschaltbarÄndert sich der veröffentlichte Dienstplan einer Person ab heute, bekommt sie auf Wunsch eine E-Mail: bei einem neuen, geänderten, verschobenen oder entfallenen Dienst und wenn ein Tauschantrag zurückgezogen wird, an dem sie beteiligt ist. Die Software sammelt die Änderungen und verschickt die E-Mail frühestens 10 Minuten nach der letzten, spätestens 60 Minuten nach der ersten, solange der Mailserver erreichbar ist. Bei einer Störung versucht sie es noch gut eine Stunde lang, danach entfällt die E-Mail.
Wer selbst geändert hat, bekommt keine E-Mail. Entwürfe lösen nichts aus, erst die Freigabe; was hin- und zurückgeändert wird, ebenfalls nicht. Die E-Mail nennt je Tag Schichtart und Uhrzeiten, keine Notizen und keine Namen anderer Personen. Bei vielen Änderungen auf einmal, etwa nach der Freigabe eines ganzen Monats, fasst sie zusammen und nennt nur die nächsten sieben Tage einzeln. Welche Anlässe gemeldet werden, legt die Praxis fest, und jede Person kann die E-Mail für sich abbestellen. Versandt wird über das Mailpostfach, das in der Software eingerichtet ist.
Planung per Sprache
zuschaltbar · experimentellDie Leitung spricht Dienste am Praxisrechner ins Mikrofon, etwa „Ben Montag Frühdienst“ oder „Clara und Eva Dienstag Spätdienst, Notiz Inventur“. Die Software trägt sie als Zeilen in ein Raster ein. Dort werden sie geprüft und korrigiert. Erst „Speichern“ übernimmt sie in den Dienstplan, neue Dienste ohne ausdrückliche Freigabe als Entwurf.
Die Spracherkennung richte ich dafür zusätzlich auf demselben Server ein; sie braucht rund 5 GB Arbeitsspeicher. Tonaufnahmen werden nicht gespeichert. Erkannte Texte löscht die Software nach etwa einem Tag automatisch; von übernommenen Zeilen behält sie die letzten 1.000 zur Durchsicht von Erkennungsfehlern.
- Anlegen, auch für mehrere Personen in einem Satz, dazu Kopieren mit Änderung und Verschieben. Löschen per Sprache gibt es bewusst nicht.
- Falsch verstandene Namen, Schichttypen und Positionen lassen sich mit „Aussprache merken“ anlernen.
- Erkannt wird Deutsch. Den Tag nennt man als „heute“, „morgen“, „übermorgen“ oder Wochentag, die Uhrzeit als Spanne wie „sieben bis dreizehn Uhr“.
Zeiterfassung
Zeiterfassung: digitale Stempeluhr am Praxisrechner und Smartphone
Seit dem Beschluss des Bundesarbeitsgerichts vom 13. September 2022 müssen Arbeitgeber Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit ihrer Beschäftigten erfassen. Die Arbeitszeiterfassung der Software ist eine digitale Stempeluhr im Browser: Medizinische Fachangestellte (MFA) und alle anderen Mitarbeitenden stempeln am Praxisrechner oder am Smartphone, Pausen werden mit Beginn und Ende erfasst, und Sie genehmigen die Zeiten einzeln oder tageweise. Zuschaltbar sind Push-Erinnerungen ans Stempeln auf das eigene Smartphone: zu Dienstbeginn, bei fälliger Pause und zum Feierabend.
Wer das Ausstempeln vergisst, trägt die tatsächliche Endzeit bis zu vier Tage später nach. Ändern Mitarbeitende in der Zeiterfassung eine abgeschlossene Zeit nachträglich, verlangt die Software einen Korrekturgrund. Stempeln, Korrekturen, Genehmigungen und Löschungen stehen mit Person oder Systemregel und Zeitpunkt im Änderungsverlauf des Eintrags, auch das automatische Ausstempeln.
- Stempeluhr auf dem Dashboard und auf der Seite „Zeiterfassung“, dazu eine mobile Stempeluhr für das Smartphone
- Stempeln am Smartphone auch von unterwegs, wenn der Server über HTTPS aus dem Internet erreichbar ist, sonst im Netz der Praxis oder per VPN; das wird bei der Einrichtung festgelegt
- Beim Einstempeln ordnet die Software die Zeit der geplanten Schicht zu
- Pausen mit Uhrzeit für Beginn und Ende; eine Rückfrage verhindert vergessene Pausenenden
- Doppelte oder überlappende Zeiten derselben Person werden abgewiesen
- Genehmigung durch die Leitung einzeln oder tageweise
- Änderungsprotokoll je Eintrag: wer wann was geändert hat, auch ob jemand für eine andere Person gestempelt hat
- Zu jeder Stempelung sind Erfassungsweg und Gerätetyp vermerkt: Weboberfläche oder mobile Stempeluhr, PC, Handy oder Tablet
- Push-Erinnerungen ans Stempeln auf das eigene Smartphone: Dienstbeginn, Pause, Feierabend
- Standort beim Stempeln, nur mit Einwilligung
- Automatische Genehmigung
- Automatisches Ausstempeln nach Höchstdauer
- Vereinfachtes Ausstempeln
- Schnellerfassung: Ist-Zeiten mehrerer Mitarbeitender für heute oder einen vergangenen Tag zeilenweise nachtragen, auf Wunsch aus dem Dienstplan vorbefüllt
- Aufteilen auf Besetzungspositionen wie Empfang oder Labor
- Arbeitszeithinweise auf allen Wegen: auch auf der mobilen Stempeluhr, beim Korrigieren und Genehmigen, in den Ist-Dialogen und in der Krankmeldung im Dienstplan
- Genehmigte Zeiten selbst korrigierbar: Mitarbeitende ändern eigene genehmigte Zeiten mit Korrekturgrund, wenn die Praxis es erlaubt
Stempeluhr und Ausstempel-Dialog
Mitarbeitende stempeln auf dem Dashboard, auf der Seite „Zeiterfassung“ oder mit der mobilen Stempeluhr am Smartphone. Auf dem Dashboard und in der Zeiterfassung ist die Startzeit mit der aktuellen Uhrzeit vorbelegt und lässt sich anpassen; vor 8 Uhr morgens fragt die Software, ob der Dienst zu gestern oder heute gehört. Beim Einstempeln ordnet sie die Zeit der geplanten Schicht des Tages zu. Pausen werden mit Beginn und Ende gestempelt. Vor dem Ausstempeln zeigt ein Dialog Beginn, Ende, Pausenzeiten, Gesamtpause und Netto-Arbeitszeit, und fehlende Pausen lassen sich dort nachtragen.
Verstößt der Eintrag gegen eine aktive Regel zu Pause, Tages- oder Wochenarbeitszeit, steht der Hinweis im Dialog, bevor gespeichert wird; Pausenhinweise erscheinen schon beim Eintippen. Ist ein Eintrag eines früheren Tages noch offen, zeigen die Stempeluhren das Datum und „Ende offen“, und beim Ausstempeln ist das tatsächliche Ende dieses Tages ein Pflichtfeld.
Genehmigung nach Tagen
Die Leitung genehmigt Zeiten einzeln oder einen ganzen Tag auf einmal. In der Ansicht „Nach Tagen“ stehen alle Stempelungen einer Person an einem Tag in einer Zeile: erster Beginn, letztes Ende, Pausenzeiten von/bis und Tagessumme. Für diese Zeile prüft die Software Pause, Tagesarbeitszeit und Ruhezeit zum Vortag nach dem hinterlegten Regelwerk; Lücken zwischen zwei Stempelungen zählen dabei als Pause, mit dem zuschaltbaren Schalter zu § 4 Satz 2 ArbZG erst ab 15 Minuten. Hinweise erscheinen als Warnzeichen, aufgeklappt mit der Begründung vom Stempeln, und halten die Genehmigung nicht auf. Laufende Einträge sind von der Genehmigung ausgenommen.
Ändern sich bei einer Korrektur Beginn, Ende oder Pause, setzt die Software die Genehmigung zurück; ein neuer Korrekturgrund, eine neue Notiz oder eine andere Position lassen sie stehen. Korrigiert die Leitung, genehmigt sie im selben Schritt. Bereits genehmigte Zeiten ändern Mitarbeitende nur, wenn die Praxis es erlaubt (zuschaltbar). Eine Kachel auf dem Dashboard nennt je Monat, wie viele Zeiten noch offen sind, auch aus Vormonaten. In den Lohnexport gehen nur genehmigte Zeiten.
Push-Erinnerungen ans Stempeln
zuschaltbarDas persönliche Smartphone erinnert in drei Fällen ans Stempeln: zu Dienstbeginn, wenn noch nicht eingestempelt ist, kurz bevor die Pausenpflicht greift, und zum Feierabend, wenn noch eingestempelt ist. Mitarbeitende schalten die Erinnerungen selbst ein und bestätigen dabei, dass es ihr persönliches Gerät ist; mit einer Testbenachrichtigung prüfen sie vorab, ob sie ankommt. Die Zeitpunkte stellt jede Person für sich ein, ebenso ein Zeitfenster, außerhalb dessen keine Erinnerung kommt. Bereitschaftsdienste lassen sich für Dienstbeginn und Feierabend abwählen, und die Leitung kann einzelne Erinnerungsarten für die ganze Praxis abschalten.
Ein Tipp auf die Erinnerung öffnet nur das Dashboard; die Erinnerung selbst stempelt nicht. Zugestellt wird über den Push-Dienst des Browser-Herstellers, der Inhalt ist dabei verschlüsselt. Auf dem iPhone muss die Software dafür als Symbol auf dem Startbildschirm liegen. Der Push-Dienst kann seinen Sitz außerhalb der EU haben.
Urlaub & Abwesenheit
Urlaubsverwaltung im Praxisteam: beantragt in der Software, entschieden mit einem Klick
Die Software ist zugleich Urlaubsplaner für Ihr Praxisteam: Mitarbeitende stellen ihre Anträge direkt darin, Sie entscheiden mit einem Klick, und das Urlaubskonto zeigt Anspruch, Übertrag und Resturlaub. Zuschaltbar ist der Freizeitausgleich: Überstunden lassen sich ganztags oder stundenweise abbauen, ohne das Urlaubskonto zu berühren.
Eine Krankmeldung ist vom Dashboard aus mit wenigen Klicks erfasst, die Leitung trägt sie mit einem Klick auch direkt im Dienstplan ein. Ist sie genehmigt, markiert die Software die geplanten Dienste im Zeitraum als ausgefallen. Die Lücke kann die Leitung als offene Schicht ausschreiben.
- Sechs Abwesenheitsarten: Urlaub, Krank, Sonderurlaub, Unbezahlt, Fortbildung und Elternzeit, jeweils mit Antrag, Genehmigung, Ablehnung mit Grund und Storno
- Urlaubskonto mit Anspruch, Übertrag samt Verfallsdatum, genommenen, beantragten und verbleibenden Tagen; im Jahr des Ein- oder Austritts Anspruch nach dem Bundesurlaubsgesetz, wo nötig anteilig
- Gesetzliche Feiertage aller 16 Bundesländer hinterlegt, einschließlich der neueren Landesfeiertage Weltkindertag (Thüringen) und Frauentag (Mecklenburg-Vorpommern); Feiertage einzelner Gemeinden sind zuschaltbar
- Krank im Urlaub: Eine genehmigte Krankmeldung gibt die Urlaubstage zurück
- Sichtbarkeit einstellbar: Kolleginnen und Kollegen sehen nichts, nur „abwesend“ oder die Art der Abwesenheit, den Freitext zeigt ihnen die Software nie
- Abwesenheitsplan eines Jahres als PDF, mit den Abwesenheitstagen je Monat und dem Resturlaub je Person
- Freizeitausgleich: Überstunden ganztags oder stundenweise abbauen, ohne das Urlaubskonto zu berühren, auch direkt im Dienstplan eintragbar, mit Vorschau auf das Stundenkonto
- Warnung zum gesetzlichen Mindesturlaub
- Urlaubsanspruch aus dem Arbeitszeitmodell übernehmen
- E-Mail an die Admins und weitere festgelegte Adressen, sobald eine Krankmeldung eingeht
- E-Mail bei Entscheidung über einen Antrag und bei Stornierung, je Ereignis abschaltbar und von jeder Person für sich abbestellbar
- Gemeinde-Feiertage: Mariä Himmelfahrt in Bayern, Augsburger Friedensfest und Fronleichnam in Teilen Sachsens und Thüringens nach der Gemeinde der Praxis
- Berufsschule und Prüfungen für Auszubildende als eigene Abwesenheitsarten
Urlaubsanträge und Urlaubskonto
Mitarbeitende beantragen Urlaub und andere Abwesenheiten in der Software. Die Tageszahl rechnet die Software selbst: Arbeitstage der Person, ohne Feiertage und ohne feste freie Wochentage. Die Leitung genehmigt mit einem Klick oder lehnt mit Begründung ab, auch direkt vom Dashboard aus.
Das Urlaubskonto zeigt Anspruch, Übertrag mit Verfallsdatum sowie genommene, beantragte und verbleibende Tage; im Jahr des Ein- oder Austritts rechnet es den Anspruch nach dem Bundesurlaubsgesetz, wo nötig anteilig. Resturlaub geht automatisch ins Folgejahr, gedeckelt und mit Verfallsdatum nach Vorgabe der Praxis, und wird zuerst verbraucht. Storniert wird der ganze Zeitraum oder ein einzelner Tag; die übrigen Tage gehen dann erneut zur Genehmigung.
Krankmeldung
Eine Krankmeldung ist vom Dashboard aus mit wenigen Klicks erfasst; die Leitung trägt sie auch auf der Abwesenheitsseite oder mit einem Klick direkt im Dienstplan ein. Ist sie genehmigt, markiert die Software die geplanten Dienste im Zeitraum als ausgefallen, und die Leitung kann die Lücke als offene Schicht ausschreiben. Wird die Krankmeldung storniert, gelten die Dienste wieder.
Krankmeldungen zählen Kalendertage. Überschneidet sich eine neue Krankmeldung mit einer bestehenden, bietet die Abwesenheitsseite an, deren Zeitraum zu erweitern. Eine eigene Krankmeldung können Mitarbeitende nur verlängern; verkürzen oder verschieben macht die Praxisleitung, und zwei Krankmeldungen derselben Person können sich nicht überschneiden. Eine bereits genehmigte Krankmeldung bleibt nach der Verlängerung genehmigt. Fällt eine genehmigte Krankmeldung in genehmigten Urlaub, zählen die Tage als krank und gehen ins Urlaubskonto zurück. Wer die Arbeit antritt und im Lauf des Tages krank abbricht, bekommt den Tag voll angerechnet; er zählt nicht als Kranktag.
Zuschaltbar ist eine E-Mail an die Admins der Praxis und an weitere Adressen, die die Praxis festlegt, sobald eine Krankmeldung eingeht. Sie nennt Name, Zeitraum, wer die Meldung eingetragen hat, und die Notiz und läuft über das Mailpostfach, das in der Software eingerichtet ist.
Freizeitausgleich
zuschaltbarÜberstunden lassen sich als eigene Abwesenheitsart abbauen, ganztags, auch über mehrere Tage, oder stundenweise an einem Tag. Mitarbeitende beantragen den Freizeitausgleich wie Urlaub; eine Vorschau zeigt vorab, wie viele Stunden er laut Dienstplan abbaut und wie das Stundenkonto danach steht. Die Leitung kann ihn auch direkt im Dienstplan eintragen und sofort genehmigen. Steht an dem Tag schon ein Dienst, entscheidet sie, ob er entfällt, bleibt oder, wenn die freie Zeit am Anfang oder Ende liegt, gekürzt wird; von selbst ändert die Software keinen Dienst.
Das Urlaubskonto bleibt unberührt, gutgeschrieben wird nichts: Das Stundenkonto sinkt um die Stunden, die gegenüber dem Soll fehlen. Auf dem Aushang-PDF steht er nur als „ABW“, auf Wunsch gar nicht; im individuellen CSV des Lohnexports (Beta) ist eine Spalte „Tage Freizeitausgleich“ wählbar.
Stundenkonto & Auswertungen
Stundenkonto, Überstunden und Arbeitszeitnachweise
Das Stundenkonto führt für jede Person Soll, Ist und Überstunden: Aus Arbeitszeitmodell, gestempelten Zeiten und Abwesenheiten berechnet die Software den Stand fortlaufend ab dem Starttag. Ihre Mitarbeitenden sehen ihn in der Seitenleiste unter „Mein Status“, Sie bekommen Monats- und Jahresnachweise als PDF und Excel. Zuschaltbar ist das Arbeitszeitkonto mit pauschalen Plus- und Minusstunden, etwa für Kulanzstunden.
- „Mein Status“ in der Seitenleiste: Stundenkonto von heute, Ist und Soll bis heute für Tag, Woche und Monat (laufende Stempelung live im Ist) und Resturlaub
- Monats- und Jahresnachweis je Person und für alle, Praxisübersicht und Tagesnachweis
- Export als PDF, Excel oder CSV; Hinweise zu den Arbeitszeitregeln direkt im Monatsnachweis
- Wechsel der Stunden oder des Arbeitszeitmodells im Voraus planbar; abgerechnete Monate bleiben unverändert
- Acht Beschäftigungsarten und vorbelegte Arbeitszeitmodelle, feste freie Wochentage bei Teilzeit
- Individuelle Berichte aus Bausteinen als PDF und ein Analyse-Dashboard mit Trends und Abwesenheiten
- Arbeitszeitkonto mit pauschalen Plus- und Minus-Korrekturen, auf Antrag mit Genehmigung
- Samstag als regulärer Arbeitstag
„Mein Status“: der eigene Stand in der Seitenleiste
Jede Person mit eigenem Mitarbeiterprofil sieht in der Seitenleiste unter „Mein Status“ ihren aktuellen Stand. Oben steht das Stundenkonto von heute, aufgelaufen seit dem Dienstplanstart. Darunter zeigen die Reiter Tag, Woche und Monat Ist und Soll bis heute sowie Über- oder Minusstunden. Eine laufende Stempelung zählt dabei im Ist mit und ist als „live“ gekennzeichnet; das gilt für heute und für eine Nachtschicht vom Vortag, ein vergessener Eintrag eines früheren Tages zählt nicht mit. Beim Urlaub steht, wie viele Tage nach den bis heute genommenen noch übrig sind und wie viele davon schon fest verplant sind. Dieselbe Stundenkonto-Zahl sieht die Leitung beim Planen in der Planungshilfe des Dienstplans.
Monatsnachweis mit Tagesnachweis
Der Monatsnachweis zeigt für eine Person oder für alle Soll, Ist, Saldo und Abwesenheiten des Monats. Neben dem Ist steht, wie viele Stunden davon schon genehmigt sind; dieser Anteil geht in den Lohnexport. Ein Startsaldo aus der Zeit vor der Einführung erscheint im Saldo des ersten Monats, nicht als geleistete Arbeit. Darunter folgt der Tagesnachweis mit Beginn, Ende, Pause, Ist, Soll und Differenz je Tag, mit Feiertagen, Wochenenden und Abwesenheiten.
Hinweise zu den eingeschalteten Arbeitszeitregeln stehen gesammelt darüber, Tageshinweise mit Datum, Wochenhinweise mit Kalenderwoche. Export als PDF und Excel, für eine einzelne Person auch als CSV; das PDF trägt das Praxislogo und endet mit Unterschriftszeilen für die Person und die Praxisleitung. Die Auswertungen sind für die Leitung bestimmt; Mitarbeitende sehen ihren Stand in „Mein Status“.
Lohnexport
Lohnexport aus der Zeiterfassung: Excel, CSV und DATEV LODAS
BetaAm Monatsende fasst der Lohnexport die genehmigten Stunden aus der Zeiterfassung für das Steuerbüro zusammen: als Excel-Datei, als CSV mit wählbaren Spalten oder als CSV-Datei mit Personalnummer, Lohnart und Stunden zur Übernahme in DATEV LODAS. Berater- und Mandantennummer, Lohnarten und Dateiformat der DATEV-Datei stellt die Praxis auf ihr Steuerbüro ein. Der Lohnexport ist in der Software noch als Beta gekennzeichnet.
- Drei Formate: „Standard Excel“, „Individuell (CSV)“ mit speicherbaren Vorlagen und „DATEV LODAS“
- Es fließen nur genehmigte Zeiten ein
- Im individuellen CSV aufschlüsselbar nach gestempelten Stunden, Entgeltfortzahlung bei Krankheit, Urlaubsentgelt, Feiertagsvergütung, sonstiger bezahlter Abwesenheit und Korrekturen, per Spaltenauswahl oder gespeicherter Vorlage, dazu Tage für Sonderurlaub, unbezahlte Abwesenheit, Elternzeit, Fortbildung und Freizeitausgleich als eigene Spalten; in der DATEV-Datei dieselben Stundenanteile über eigene Lohnarten. Die Excel-Datei hat feste Spalten.
- Die DATEV-Datei ist auf das jeweilige Steuerbüro einstellbar: Berater- und Mandantennummer, Bezeichnung in der Kopfzeile, Lohnarten, Trennzeichen, Dezimalzeichen und Zeichenkodierung
- Teilarbeitstag bei Krankheit nicht als Entgeltfortzahlung und nicht als Kranktag gezählt; im CSV als eigene Spalte ausgewiesen
Die Software liefert die Monatsstunden je Person für den Grundlohn. Lohnsteuer, Sozialabgaben und Zuschläge berechnet sie nicht; Stunden aus Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit für Zuschläge weist sie nicht getrennt aus. Die DATEV-Datei ist bewusst einfach gehalten. Ob ein Steuerbüro sie direkt in LODAS übernehmen kann, wird vor dem ersten Einsatz mit dem Steuerbüro geklärt; Excel und CSV funktionieren unabhängig davon.
Lohnexport für das Lohnbüro
BetaAuf Knopfdruck erstellt der Lohnexport eine Datei für das Lohnbüro, für alle Mitarbeitenden oder eine Person und für einen Monat oder ein ganzes Jahr. Zur Wahl stehen eine Excel-Datei mit festen Spalten, eine CSV mit wählbaren Spalten, die sich als Vorlage speichern lässt, und eine CSV-Datei mit Personalnummer, Buchungsmonat, Lohnart und Stunden zur Übernahme in DATEV LODAS.
In den Export gehen nur genehmigte Zeiten, dazu die Stunden für bezahlte Abwesenheiten wie Urlaub und Krankheit, für Feiertage und für genehmigte Korrekturen. Entgeltfortzahlung, Urlaubsentgelt, Feiertagsvergütung und Korrekturen lassen sich in der CSV als eigene Spalten und in der DATEV-Datei über eigene Lohnarten ausweisen; die Ausfallstunden eines Teilarbeitstags stehen in der CSV in einer eigenen Spalte, in der DATEV-Datei im Sammelposten für Normalstunden.
Trägt die Praxis in der Zuordnung zum Steuerbüro nichts ein, bleibt die DATEV-Datei unverändert.
Arbeitszeitregeln
Arbeitszeitgesetz: welche Regeln die Software prüft
Beim Stempeln prüft die Software Regeln des Arbeitszeitgesetzes: die Ruhezeit beim Einstempeln, Pausen sowie Tages- und Wochenarbeitszeit beim Ausstempeln, Nachtragen und Korrigieren. Verhindert wird dabei keine Erfassung, festgehalten wird alles. Zuschaltbar sind weitere Prüfungen im Monatsnachweis, Hinweise beim Anlegen und Bearbeiten einer Schicht, Mutterschutz-Hinweise und Hinweise nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz für Beschäftigte unter 18 Jahren.
Die Software erfasst Beginn, Ende und Pausen jedes Arbeitstags und prüft sie nach den Grenzwerten im hinterlegten Regelwerk.
Weicht ein Tag ab, bittet sie um eine kurze Begründung oder, je nach Einstellung, um eine Bestätigung. Die Begründung sieht die Leitung bei der Genehmigung. War die längere Arbeitszeit schon im veröffentlichten Dienstplan vorgesehen, trägt die Software die Begründung bei der 8-Stunden-Regel selbst ein. Der Monatsnachweis prüft den Monat noch einmal und zeigt die Hinweise zu Pausen, Ruhezeiten sowie Tages- und Wochenarbeitszeit gesammelt an, auf Wunsch auch zu Ausgleichszeiträumen, Nachtarbeit sowie Sonn- und Feiertagsarbeit.
Grenzwerte, Toleranzen, Schweregrad, Priorität und Meldungstext sind je Regel einstellbar, und jede Regel lässt sich einzeln ein- und ausschalten.
Was geprüft wird
Regeln nach Arbeitszeitgesetz (ArbZG), je Regel einstellbar
Beim Stempeln und Korrigieren
- Tageshöchstarbeitszeit 10 h (§ 3)aktiv
- Regelarbeitszeit 8 h überschritten (§ 3)aktiv
- Mindestpause 30 Min. bei mehr als 6 h (§ 4)aktiv
- Mindestpause 45 Min. bei mehr als 9 h (§ 4)aktiv
- Mindestruhezeit 11 h beim Einstempeln (§ 5)aktiv
- Hinweis bei mehr als 48 h pro Woche (§ 3)aktiv
Im Monatsnachweis
- Ausgleich der Tagesarbeitszeit (§ 3 Satz 2)einschaltbar
- Ausgleich verkürzter Ruhezeiten (§ 5 Abs. 2)einschaltbar
- Nachtarbeit höchstens 8 h (§ 6 Abs. 2)einschaltbar
- Sonn- und Feiertagsarbeit, Ersatzruhetag (§§ 9 bis 11)einschaltbar
Zusätzlich
- Automatische Begründung bei geplanter Mehrarbeit (8 h)aktiv
- Hinweise zu Sonntags- und Nachtarbeit im Schicht-Dialogaktiv
- Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaft je Schichttypeinstellbar
- Hinweise beim Anlegen und Bearbeiten einer Schichtzuschaltbar
- Toleranz je Regel in Minutenzuschaltbar
- Verstoß nur bestätigen statt begründenzuschaltbar
- Pausenabschnitte unter 15 Minuten nicht anrechnen (§ 4 Satz 2)zuschaltbar
- Unterbrechungen unter 15 Minuten als Arbeitszeit zählenzuschaltbar
- Mutterschutz-Hinweise (MuSchG)zuschaltbar
- Jugendarbeitsschutz für Beschäftigte unter 18zuschaltbar
Regelwerk nach dem Arbeitszeitgesetz
Hinterlegt sind zehn Regeln nach dem Arbeitszeitgesetz: zu Tageshöchst- und Regelarbeitszeit, Mindestpausen, Ruhezeit, Wochenarbeitszeit, den beiden Ausgleichszeiträumen, Nachtarbeit sowie Sonn- und Feiertagsarbeit. Sechs sind ab der Einrichtung aktiv, die übrigen vier schaltet die Praxis bei Bedarf ein. Jede Regel lässt sich einzeln ein- und ausschalten und in Grenzwert, Schwere, Priorität und Meldungstext anpassen.
Für Tages-, Wochen-, Pausen- und Ruhezeitregeln kommen Toleranzen in Minuten hinzu, für Pausenregeln ein Mindest-Pausenblock (mit dem zuschaltbaren Schalter zu § 4 Satz 2 mindestens die gesetzlichen 15 Minuten). Für die Prüfung beim Stempeln legt die Praxis je Regel fest, ob ein Verstoß begründet oder nur bestätigt wird; die Bestätigung genügt, wenn alle Verstöße einer Buchung so eingestellt sind. Regeln mit der Schwere „Info“ erscheinen als Hinweis ohne Begründung.
Eine ausgeschaltete Regel wirkt an keiner Stelle mehr: nicht beim Stempeln, nicht im Monatsnachweis und nicht bei den zuschaltbaren Hinweisen beim Planen. Die festen Erinnerungen an Sonntags- und Nachtarbeit im Schicht-Dialog bleiben davon unberührt. Bearbeiten dürfen das Regelwerk ab Werk nur Administratoren.
Jugendarbeitsschutz und Berufsschule
zuschaltbarFür Beschäftigte unter 18 Jahren weisen Dienstplanung, Zeiterfassung und Monatsnachweis auf die Grenzen des Jugendarbeitsschutzgesetzes hin, an Stelle der Hinweise zum Arbeitszeitgesetz: höchstens 8 Stunden am Tag und 40 in der Woche, Pausen, 12 Stunden Freizeit, Beschäftigung nur zwischen 6 und 20 Uhr, höchstens fünf Tage in der Woche, Samstag, Sonntag und Feiertag nur im Rahmen einer Ausnahme, die die Praxis für ihren Betrieb auswählt, und mit freiem Ersatztag. Grundlage ist das Geburtsdatum, das nur Berechtigte und die Person selbst sehen.
Das Mitarbeiterformular nennt den Mindesturlaub nach dem Alter; Schülerpraktikum, Ferienjob und Kinder prüft die Software nach der Grundlage der Beschäftigung: im Betriebspraktikum der Schule höchstens 7 Stunden täglich, im Ferienjob höchstens vier Wochen im Kalenderjahr, und wer noch vollzeitschulpflichtig ist, wird nach den Vorschriften für Kinder geprüft. Die Software warnt, sie sperrt nicht.
Mit einem weiteren Schalter lassen sich die ärztlichen Untersuchungen und die Unterweisung eintragen (nur Daten, kein Befund); die Software nennt die Fristen, zeigt sie der Praxisleitung auf dem Dashboard und weist auf das Beschäftigungsverbot hin, wenn eine nötige Bescheinigung fehlt. Dazu kommen das Verzeichnis der beschäftigten Jugendlichen und der Aushang, ohne Namen.
Ebenfalls zuschaltbar: Für alle Auszubildenden lassen sich Berufsschul- und Prüfungstage als eigene Abwesenheitsarten eintragen, ganztags oder mit Uhrzeit, von Hand oder aus einem Berufsschulplan; die Zeit zählt ohne Minus im Stundenkonto und ohne Abzug im Lohnexport.
Mutterschutz-Hinweise
zuschaltbarFür Mitarbeiterinnen mit eingetragenem Mutterschutz weisen Schicht-Dialog und Monatsnachweis auf die Grenzen des Mutterschutzgesetzes hin: höchstens 8,5 Stunden täglich (für Mitarbeiterinnen unter 18 Jahren 8 Stunden, soweit mit den Jugendarbeitsschutz-Hinweisen das Geburtsdatum eingetragen ist), keine Arbeit zwischen 20 und 6 Uhr, keine Sonn- und Feiertagsarbeit. Die Software warnt, sie sperrt nicht.
Datenschutz & Betrieb
Datenschutz: Personaldaten in einer eigenen Installation
Dienstplan und Arbeitszeiten sind Personaldaten. Jede Praxis bekommt deshalb eine eigene Installation mit eigener Datenbank, keine gemeinsame Plattform mit anderen Kunden.
Arbeitszeiten, Abwesenheiten und Stammdaten liegen in der eigenen Datenbank dieser Installation. Auf welchem Server sie läuft, wer ihn betreibt und wohin die Datensicherung geht, wird bei der Einrichtung vereinbart. Wie ich Datenschutz grundsätzlich in die Architektur einbaue, beschreibt der Beitrag DSGVO in der Softwareentwicklung.
Keine Patientendaten
Die Software verwaltet nur Personaldaten des Teams: Dienste, Arbeitszeiten und Abwesenheiten. Sie läuft unabhängig vom Praxisverwaltungssystem und kommt ohne Anbindung an PVS oder Telematikinfrastruktur aus.
Kein Cloud-Dienst im Grundbetrieb
Für den Grundbetrieb braucht die Software keinen externen Dienst. Keine Tracking- oder Analysedienste, keine externen Schriften oder Skripte in der Oberfläche und keine Lizenzprüfung, die „nach Hause telefoniert“. Auch die zuschaltbare, experimentelle Spracherkennung läuft auf demselben Server wie die Software. Ihre Erkennungsmodelle lädt der Server bei der Einrichtung aus öffentlichen Quellen.
Rechte und Anmeldung
Vier Rollen in fester Rangfolge: Niemand ändert ein höher gestelltes Konto oder vergibt eine höhere Rolle als die eigene. Die Rechte je Rolle sind fein einstellbar. Zwei-Faktor-Anmeldung mit Backup-Codes, von jeder Person selbst einschaltbar. Der Zugang endet automatisch 14 Tage nach dem Austrittsdatum.
Nachvollziehbar
Änderungsprotokoll je Zeiteintrag mit hinterlegten Aufbewahrungsfristen: lohnrelevante Vorgänge 10 Jahre, übrige 2 Jahre. Die automatische Löschung danach ist zuschaltbar. Arbeitszeiten und Abwesenheiten löscht die Software nicht automatisch. Notizen der zuschaltbaren Dienstplan-Notizen löscht sie 90 Tage nach dem Ende ihres Zeitraums, im Änderungsprotokoll stehen sie ohne Titel und Text. Vermerke für die zuschaltbaren Plan-E-Mails löscht sie nach 30 Tagen.
Rechte der Beschäftigten
Jede Person lädt ihre Daten per Klick herunter (Auskunft nach Art. 15 DSGVO). Eine Datenschutzseite in der Software nennt Rechte, Rechtsgrundlagen, Fristen, den Kontakt der Praxis und die zuständige Aufsichtsbehörde.
Diskret im Alltag
Aushang-PDF ohne Abwesenheitsgründe; den Freitext einer Abwesenheit zeigt die Software Kolleginnen und Kollegen nicht, sondern nur der Person selbst und denen, die Abwesenheiten genehmigen dürfen. Schaltet die Praxis die Krankmeldungs-Hinweise per E-Mail ein, erhalten auch die Empfänger dieser E-Mails den Freitext. Die Standorterfassung beim Stempeln ist zuschaltbar und gilt nur für Personen, die einwilligen. Ohne Einwilligung wird trotzdem gestempelt, und ein Widerruf löscht die gespeicherten Standortdaten. Als Gerät speichert die Software beim Stempeln nur den Gerätetyp (PC, Handy oder Tablet), keine Browserkennung.
Verbindungen nach außen
- E-Mails (Einladung, Passwort-Link, Benachrichtigungen) verschickt die Software über das Mailpostfach, das in der Software eingerichtet ist.
- Push-Erinnerungen ans Stempeln sind zuschaltbar, jede Person schaltet sie für das eigene Smartphone selbst ein. Sie laufen über den Push-Dienst des jeweiligen Browser-Herstellers; der Inhalt ist dabei verschlüsselt.
- Die Karte zu einem Stempelort lädt Kartenkacheln von OpenStreetMap, und zwar erst, wenn sie jemand anklickt.
- Ist HTTPS über Let’s Encrypt eingerichtet, erneuert der Server das Zertifikat dort regelmäßig.
- Zweitsicherung: Auf Wunsch richte ich ein Skript ein, das die tägliche Sicherung per SSH auf einen zweiten Server kopiert und dort eine einstellbare Zahl von Sicherungen vorhält; auf Wunsch verschlüsselt.
- Updates holt der Server zeitweise aus dem Internet: den Programmcode aus meinem Code-Repository und Bausteine aus öffentlichen Quellen (u. a. Docker Hub sowie Debian-, Python- und npm-Pakete), oder fertige Images aus Image-Registern. Der laufende Betrieb braucht diese Verbindungen nicht.
Datenschutz, den das Team selbst einsehen kann
Jede Person findet in der Software eine Seite „Datenschutz“. Dort lädt sie ihre gespeicherten Daten per Klick als Datei herunter, darunter Stammdaten, Arbeitszeiten, Abwesenheiten, Schichten und Anträge (Auskunft nach Art. 15 DSGVO); enthalten sind auch ein eingetragener Mutterschutz-Zeitraum, die Notiz der Praxisleitung zur Person und die Angaben des Benutzerkontos wie Anmeldename, Rolle und Sprache. Die Seite nennt die Rechte der Beschäftigten, die Rechtsgrundlagen und die Aufbewahrungsfristen, dazu den Datenschutz-Kontakt und den Verantwortlichen der Praxis. Ist die Standorterfassung eingeschaltet, erteilen und widerrufen Mitarbeitende dort ihre Einwilligung.
Rollen und Rechte
Die Software kennt vier Rollen in fester Rangfolge: Mitarbeitende, Manager, Admin und Super-Admin. Niemand ändert ein höher gestelltes Konto oder vergibt eine höhere Rolle als die eigene, und die eigene Rolle ist nicht änderbar. Was jede Rolle darf, regeln mehr als zwanzig einzelne Rechte in einer Matrix, etwa Zeiten genehmigen, Schichten anlegen oder Berichte exportieren; jede Änderung steht im Audit-Log. Die Auswertungen aller Mitarbeitenden und der Lohnexport bleiben in der Grundeinstellung der Leitung vorbehalten; ihren eigenen Stand sehen Mitarbeitende in „Mein Status“. Fehlt jemandem ein Recht, nennt die Meldung, welches fehlt und wo es sich vergeben lässt. Mitarbeitende und Manager melden sich mit einem kurzen Anmeldenamen an, auf Wunsch zusätzlich mit Zwei-Faktor-Anmeldung.
Eignung
Für welche Praxen, Betriebe und Einrichtungen die Software passt
Sie leiten keine Arztpraxis, sondern zum Beispiel eine Zahnarztpraxis oder eine Therapiepraxis? Dienstplan, Zeiterfassung und Urlaubsverwaltung passen auch zu vielen anderen Praxen, Betrieben und Einrichtungen, in denen ein Team nach Plan arbeitet.
| Praxis, Betrieb oder Einrichtung | Passt die Software? |
|---|---|
| Arztpraxis | Ja. Im täglichen Einsatz in einer HNO-Praxis in Freiburg. Sie planen Dienste mit Besetzungspositionen wie Empfang oder Labor, die jeden Tag besetzt sein müssen, und Ihr Team stempelt und beantragt Urlaub in derselben Software. |
| Zahnarzt-, Therapie- und Tierarztpraxen | Ja, fachlich passend: Besetzungspositionen wie Empfang, Labor oder OP-Assistenz, die Qualifikationsprüfung beim Einplanen, Teilzeit und Urlaubskonto funktionieren unabhängig von der Fachrichtung. Zuschaltbar sind der Samstag als regulärer Arbeitstag sowie Berufsschul- und Prüfungstage für Auszubildende. |
| Apotheke und medizinisches Labor | Ja, fachlich passend für die Öffnungszeiten der Apotheke und den Tagbetrieb im Labor: Die Software prüft beim Einplanen die Qualifikation, etwa für Apothekerinnen und Apotheker, PTA und PKA, und jeden Arbeitsplatz, der besetzt sein muss, legen Sie als Besetzungsposition an. Früh- und Spätdienste planen Sie mit Rahmenplänen und A/B-Wochen. |
| Kindergarten, Kita und Hort, auch kleine Einrichtungen | Ja, fachlich passend: Jede Gruppe legen Sie als Besetzungsposition an, und die Ansicht „Besetzung“ zeigt je Tag, welche Gruppe noch unbesetzt ist. Für Dienste, die eine Fachkraft verlangen, prüft die Software beim Einplanen die Qualifikation, und fällt jemand krank aus, schreiben Sie den Dienst als offene Schicht aus. |
| Tagespflege und Einrichtungen der Behindertenhilfe | Ja, fachlich passend für das Personal im Tagbetrieb: Besetzungspositionen wie Pflege, Betreuung, Fahrdienst oder Arbeitsgruppe und eine Qualifikationsprüfung beim Einplanen von Fachkräften. Einen höheren Urlaubsanspruch, etwa mit Zusatzurlaub für schwerbehinderte Mitarbeitende, hinterlegen Sie je Person. |
| Beratungsstellen, Vereine und Kirchengemeinden | Ja, fachlich passend für kleine Teams aus Teilzeit, Minijobs und Aushilfen: Sprechzeiten und Telefondienst als Besetzungspositionen, Abendtermine und Kurse als eigene Schichttypen, Dienste auch am Wochenende. Für das Lohnbüro erstellt der Lohnexport (Beta) die Monatsstunden als Excel-, CSV- oder DATEV-Datei. |
| Bibliotheken, Museen und kommunale Einrichtungen | Ja, fachlich passend: Theke, Schalter, Kasse oder Aufsicht als Besetzungspositionen, Früh-, Spät- und Wochenenddienste mit Rahmenplänen. Bei Sonntagsdiensten erinnert die Software an den Ersatzruhetag. |
| Einzelhandel, Gastronomie und Hotel | Ja, fachlich passend für Schichtplan und Zeiterfassung an einem Standort: Positionen wie Kasse, Küche, Service oder Rezeption, Dienste über Mitternacht bis zehn Stunden als ein Eintrag, offene Schichten und Schichttausch. Beschäftigte in Teilzeit, im Minijob oder als Aushilfe stempeln am Rechner oder Smartphone; der Samstag ist als regulärer Arbeitstag zuschaltbar. |
| Handwerk | Eingeschränkt. Dienstplan, Arbeitszeit, Urlaub und Stundenkonto passen: Gestempelt wird am Rechner im Betrieb oder am Smartphone, unterwegs mit Verbindung zum Server, und Notdienste planen Sie als Rufbereitschaft. Zuschaltbar sind der Samstag als regulärer Arbeitstag sowie Berufsschul- und Prüfungstage für Auszubildende. Zeiten je Auftrag oder Kunde erfasst die Software nicht, ein Stempelterminal gibt es nicht. |
| Büros und Kanzleien | Ja, fachlich passend für Arbeitszeit, Urlaub und Stundenkonto: Stempeln im Browser, am Arbeitsplatz oder mit Verbindung zum Server auch im Homeoffice, Urlaubsanträge mit Genehmigung sowie Monats- und Jahresnachweise als PDF und Excel. Ob Empfang und Telefondienst besetzt sind, zeigt die Ansicht „Besetzung“. |
| Lager und kleine Produktion | Ja, fachlich passend im Zwei- oder Dreischichtbetrieb: Früh-, Spät- und Nachtschicht mit Rahmenplänen, Nachtschichten bis zehn Stunden als ein Eintrag über Mitternacht und die Prüfung der Ruhezeit beim Einstempeln. Vor dem Saisongeschäft legen Sie bis zu 50 Mitarbeitende auf einmal an. |
| Praxen und Betriebe außerhalb Baden-Württembergs | Ja. Die gesetzlichen Feiertage berechnet die Software für jedes der 16 Länder; die Feiertage einzelner Gemeinden, etwa Mariä Himmelfahrt in Bayern, sind zuschaltbar. |
„Ja, fachlich passend“ heißt: Die genannten Funktionen sind vorhanden und passen zu diesen Abläufen; im täglichen Einsatz ist die Software bisher in einer HNO-Praxis. „Zuschaltbar“ heißt: vorhanden und ab Werk ausgeschaltet. In der Oberfläche heißt der Betrieb „Praxis“; diesen und andere Begriffe passe ich für Ihren Betrieb oder Ihre Einrichtung an. Ob die Software zu Ihnen passt, klären wir gemeinsam im Erstgespräch. Was sie derzeit nicht abdeckt, lesen Sie unter Gut zu wissen, bevor Sie starten.
Einführung
Einführung: So kommt die Software in Ihre Praxis
Erstgespräch
Kostenlos und unverbindlich. Wir sprechen über Ihr Team, Ihre Dienste und darüber, was die Software können muss.
Demonstration
Auf Anfrage zeige ich Ihnen die Software mit Beispieldaten, per Video mit Bildschirmfreigabe oder in Freiburg und Südbaden bei Ihnen in der Praxis.
Angebot
Nach dem Erstgespräch erhalten Sie ein individuelles Angebot. Der Preis richtet sich nach Einrichtung, gewünschten Anpassungen und Betreuung; was einmalig und was laufend anfällt, etwa für Server und Betreuung, steht darin. Wann ein Festpreis und wann ein Stundensatz passt, erkläre ich im Beitrag Festpreis oder Stundensatz.
Einrichtung
Ich richte die Installation auf dem Server ein, den wir dafür vereinbaren. Bei einem von mir vorgeschlagenen Hoster ist der Server meist in 45 Minuten bis einer Stunde eingerichtet. Dazu kommen Grundeinstellungen, das Anlegen der Mitarbeitenden und Startwerte für Urlaub und Stundenkonto. Die Einweisung der Leitung und des Teams in die Bedienung gehört dazu.
Betreuung und Updates
Updates bringen neue Funktionen nach dem Schalterprinzip: Was Abläufe oder Ergebnisse verändert, wirkt erst, wenn Ihre Praxis es einschaltet. Bei Fragen und Anpassungswünschen sprechen Sie direkt mit mir; den Umfang der Betreuung regelt das Angebot.
Funktionsüberblick
Alle Funktionen im Überblick: von der Dienstplanung bis zum Lohnexport
Hier steht alles, was die aktuelle Version der Software kann, je Bereich in kurzen Sätzen (Stand: Oktober 2026). „zuschaltbar“ heißt: vorhanden, in der Grundeinstellung aber aus; die Praxis entscheidet, ob sie die Funktion nutzt. „experimentell“ und „Beta“ übernehme ich so, wie die Software selbst diese Funktionen kennzeichnet. Die Referenzpraxis nutzt nicht alle Funktionen. Was Sie vor dem Start wissen sollten, steht im folgenden Abschnitt.
Dienstplan
- Wochenplan mit Plan und Ist. Im Wochenplan steht unter jeder geplanten Schicht, was tatsächlich gestempelt wurde, laufende Stempelungen eingeschlossen. Eine Fußzeile zählt je Tag, wie viele Personen eingeplant sind.
- Fünf Ansichten. Tag als Zeitleiste von 6 bis 22 Uhr, Woche mit Plan und Ist, Monat mit Kürzeln, Kalender und Besetzung. Das Wochenende lässt sich ausblenden, eine Detailansicht zeigt alle Angaben auf den Schichtkarten.
- Mein Dienstplan. Mitarbeitende blenden mit „Mein Dienstplan“ nur ihre eigenen Dienste ein, die Leitung filtert den Plan nach einer Person.
- Entwürfe und Freigabe. Neue Schichten sind Entwürfe. Das Team sieht sie erst, wenn die Leitung den angezeigten Zeitraum gesammelt freigibt. Zurücknehmen lässt sich eine Freigabe einzeln im Schicht-Dialog.
- Planungshilfe je Person. Die Leitung sieht neben jedem Namen das Soll der Woche, die verplanten Stunden mit „frei“ oder „zu viel“, den Stand des Stundenkontos und noch nicht genehmigte Abwesenheitstage. Mitarbeitende sehen diese Zahlen nur in der eigenen Zeile.
- Schichten anlegen und verschieben. Schichten mit eigenen Zeiten, geplanten Pausen und Notiz anlegen, mit der Maus auf einen anderen Tag oder zu einer anderen Person ziehen und mit Rückfrage löschen. Vergangene Tage sind gesperrt.
- Überschneidungen beim Planen. Überschneiden sich zwei Dienste derselben Person, weist die Software beim Anlegen und Ändern darauf hin.
- Woche kopieren. Eine Woche lässt sich in eine beliebige Zielwoche kopieren, ohne Bestehendes zu überschreiben; die Kopien sind Entwürfe. Tage mit genehmigter Abwesenheit, belegte Tage und ausgefallene Dienste überspringt die Software und sagt, warum.
- Rahmenpläne und A/B-Wochen. Wiederkehrende Schichtmuster als Rahmenplan für eine Person oder allgemein, nach Gruppe oder Team eingeordnet und je Eintrag mit fester Person, für bis zu zwölf Wochen auf einmal als Entwurf angewendet. A/B-Wochen entstehen, wenn die Leitung zwei Rahmenpläne Woche für Woche abwechselnd anwendet.
- Schichttypen. Schichttypen mit Kürzel, Farbe und Standardzeiten legt die Praxis selbst an, auf Wunsch mit Mindest-Qualifikationsstufe; zwölf sind vorbelegt. Ein als Standard markierter Typ ist in Schnellplanung, Ist-Nacherfassung und Planung per Sprache vorausgewählt.
- Besetzung je Tag. Die Praxis legt Besetzungspositionen wie Empfang, Labor oder Audiometrie mit eigener Farbe an und bestimmt je Position, ob sie jeden Tag besetzt sein muss oder optional ist. Die Ansicht „Besetzung“ zeigt je Tag, welche Besetzungsposition noch offen ist, zählt die vollständig besetzten Tage und besetzt offene Positionen per Klick.
- Qualifikationsprüfung. Verlangt ein Schichttyp eine Qualifikation, warnt die Software beim Einplanen einer Person ohne passende Stufe oder lässt es nicht zu, je nach Einstellung. Das gilt auch beim Kopieren, bei Rahmenplänen, offenen Schichten und beim Tausch.
- Planen in eine Abwesenheit. Wer jemanden an einem Tag mit genehmigtem Urlaub, Krankmeldung oder anderer Abwesenheit einplant, bekommt einen Hinweis; gespeichert wird trotzdem.
- Abwesenheiten im Dienstplan. Die Leitung trägt Krankmeldungen mit einem Klick direkt im Dienstplan ein und öffnet bestehende Abwesenheiten dort per Klick zum Bearbeiten. Läuft für die Person noch eine Zeiterfassung, fragt die Software, ob sie beendet werden soll.
- Offene Schichten. Freie Dienste schreibt die Leitung mit Datum, Zahl der Plätze und auf Wunsch Schichttyp und Notiz aus. Mitarbeitende bewerben sich in der Software und können eine noch nicht entschiedene Bewerbung zurückziehen; mit der Genehmigung steht die Schicht freigegeben im Dienstplan. Wird die Schicht später gelöscht, ist die Ausschreibung wieder offen; storniert die Leitung die Ausschreibung, nimmt die Software die daraus entstandenen Dienste wieder aus dem Plan.
- Schichttausch. Mitarbeitende beantragen einen Tausch oder geben eine Schicht ab. Die angefragte Person kann zustimmen oder ablehnen, die Leitung gibt frei, und die Software trägt die Dienste um. Nennt eine Anfrage niemanden, wählt die Leitung beim Freigeben die Kollegin oder den Kollegen aus; eine erteilte Freigabe lässt sich zurücksetzen, und die Dienste werden zurückgetauscht.
- Änderungsanträge. Mitarbeitende beantragen an ihrer Schicht eine andere Uhrzeit oder einen anderen Dienst, mit Begründung. Die Leitung entscheidet im Dienstplan, Genehmigtes steht danach im Plan.
- Drucken und Aushang. PDF im Querformat mit Praxislogo für bis zu zwei Monate: Plan, Ist oder beides, farbig oder schwarz-weiß, mit oder ohne Wochenende. Für den Aushang zeigt die Software Abwesenheiten nur als „ABW“.
- Verfügbarkeit und Wunschfrei hinterlegen. Wer Mitarbeiter bearbeiten darf (ab Werk Manager und Admin), hinterlegt je Person unter „Mitarbeiter“ mit dem Symbol „Verfügbarkeit / Wunschfrei“ ein Wochenmuster (verfügbar oder Wunschfrei je Wochentag) und einmalige Wunschfrei-Tage. Das ist eine Angabe zum Nachschlagen vor dem Planen: Der Dienstplan zeigt sie nur mit dem zuschaltbaren Schalter „Wunschfrei in der Planung anzeigen“ (unten), gesperrt wird nichts. Mitarbeitende tragen ihr Wunschfrei nicht selbst ein.
- Entwürfe vorab zeigen. Auf Wunsch erscheinen Entwürfe in der Besetzungsansicht und im Ausdruck schon vor der Freigabe für alle. zuschaltbar
- Doppelter Schichttyp. Auf Wunsch warnt die Software auch, wenn derselbe Schichttyp an einem Tag zweimal für dieselbe Person eingeplant wird. zuschaltbar
- Farbe nach Position. Auf Wunsch färbt die Software Dienstplan und Ausdruck nach Besetzungsposition statt nach Schichttyp. zuschaltbar
- Schnellplanung. Dienste mehrerer Mitarbeitender zeilenweise in einem Raster planen, für einen Tag oder eine Woche, mit einem vorhandenen Tag als Vorlage und einer Rückmeldung je Zeile. zuschaltbar
- Dienstplan-Notizen. Hinweise zu einem Tag oder Zeitraum, als Info oder wichtig markiert, mit Wahl, wer sie sieht. Ein Symbol im Wochenplan und das Dashboard zeigen sie, nach 90 Tagen löscht die Software sie. zuschaltbar
- E-Mail bei Planänderungen. Ändert sich der veröffentlichte Dienstplan einer Person ab heute, bekommt sie eine gesammelte E-Mail mit Tag, Schichtart und Uhrzeiten, ebenso bei einem zurückgezogenen Tauschantrag. Entwürfe und eigene Änderungen lösen nichts aus; Push-Nachrichten oder SMS dazu gibt es nicht. zuschaltbar
- Wunschfrei in der Planung. Die Wunschfrei-Tage aus der Mitarbeiter-Verfügbarkeit (Wochenmuster oder einmalige Ausnahme) stehen als Symbol in Woche und Monat des Dienstplans und im Wochenausschnitt von Schnellplanung und Planung per Sprache. Wer jemanden an einem solchen Tag einplant, bekommt einen Hinweis (nicht beim Schichttyp „Frei“), bei Woche kopieren, Vorlage, Rahmenplan und Tausch gesammelt. Gespeichert wird immer; den Grund sieht beim Planen niemand, und das Symbol sehen nur Konten, die Schichten anlegen oder Mitarbeiter bearbeiten dürfen. Wirkt nur bei eingeschalteter Mitarbeiter-Verfügbarkeit (ab Werk an). zuschaltbar
- Planung per Sprache. Dienste ins Mikrofon sprechen, etwa „Ben Montag Frühdienst“: Die Software trägt sie als Zeilen in ein Raster ein, gespeichert wird erst nach Prüfung. Die Spracherkennung richte ich dafür zusätzlich auf demselben Server ein; sie braucht rund 5 GB Arbeitsspeicher. zuschaltbar · experimentell
Zeiterfassung
- Stempeluhr. Kommen, Pause, Weiter und Gehen per Klick, auf dem Dashboard oder auf der Seite „Zeiterfassung“. Die Startzeit ist mit der aktuellen Uhrzeit vorbelegt und lässt sich anpassen; vor 8 Uhr fragt die Software, ob der Dienst zu gestern oder heute gehört.
- Zuordnung zur geplanten Schicht. Beim Einstempeln ordnet die Software die Zeit der geplanten Schicht des Tages zu, samt Besetzungsposition. Beim Ausstempeln lässt sich die Schicht noch ändern.
- Mobile Stempeluhr. Eine eigene Seite fürs Smartphone mit großer Uhr und einem Knopf zum Ein- und Ausstempeln; eingestempelt wird dort mit der aktuellen Uhrzeit, Pausen trägt man beim Ausstempeln ein. Unterwegs funktioniert sie, wenn der Server per HTTPS oder VPN erreichbar ist.
- Pausen mit Beginn und Ende. Pausen werden mit Uhrzeit für Beginn und Ende gestempelt. Läuft beim Ausstempeln noch eine Pause, fragt die Software nach.
- Ausstempel-Dialog mit Vorschau. Vor dem Ausstempeln zeigt ein Dialog Beginn, Ende, Pausenzeiten, Gesamtpause und Netto-Arbeitszeit; fehlende Pausen lassen sich dort ergänzen. Hinweise zu Pause, Tages- und Wochenarbeitszeit erscheinen, bevor gespeichert wird.
- Dienste über Mitternacht. Endet ein Dienst nach Mitternacht, bleibt er ein Eintrag, und die Software erkennt ihn als Nachtdienst; länger als zehn Stunden am Stück nimmt sie ihn nicht an.
- Vergessenes Ausstempeln. Wer das Ausstempeln vergisst, trägt die tatsächliche Endzeit bis zu vier Tage später selbst nach. Ein offener Eintrag eines früheren Tages wird mit Datum und „Ende offen“ gezeigt; beim Ausstempeln ist das tatsächliche Ende dieses Tages Pflicht. Ältere offene Einträge korrigiert die Leitung.
- Zeiten nacherfassen. Vergessene Zeiten erfassen Mitarbeitende nachträglich, mit Schicht- und Positionsauswahl wie im Dienstplan. Die Leitung erfasst und genehmigt in einem Schritt. Bei Zeiten über Mitternacht oder über 9 Stunden fragt die Software nach.
- Leitung stempelt aus. Die Leitung sieht, wer eingestempelt ist, und stempelt bei Bedarf jemanden mit Begründung aus: bei einem Dienst von heute zur aktuellen Uhrzeit, bei einem vergessenen Eintrag der letzten vier Tage mit der tatsächlichen Endzeit dieses Tages. Der Eintrag bleibt danach zur Prüfung offen.
- Überschneidungen. Doppelte oder überlappende Zeiten derselben Person weist die Software auf allen Erfassungswegen ab. Ein nahtloser Anschluss bleibt möglich.
- Keine Zeiten in der Zukunft. Einstempeln und Nacherfassungen in der Zukunft nimmt die Software nicht an.
- Status und manuelle Zeiten. Jeder Eintrag trägt einen Status: aktiv, ausstehend, Korrektur ausstehend oder genehmigt. Weicht eine eingegebene Zeit um mehr als 5 Minuten von der Uhr des Servers ab, kennzeichnet die Software den Eintrag als manuell.
- Genehmigung einzeln oder tageweise. Die Leitung genehmigt Zeiten einzeln oder einen ganzen Tag auf einmal. Die Ansicht „Nach Tagen“ fasst alle Stempelungen einer Person zu einer Zeile zusammen, mit Tagessumme, Pausenzeiten und Hinweisen zu Pause, Tagesarbeitszeit und Ruhezeit.
- Offene Genehmigungen je Monat. Eine Kachel auf dem Dashboard nennt der Leitung je Monat die Zahl der noch nicht genehmigten Zeiten, auch aus Vormonaten. Ein Klick öffnet den Monat in der Zeiterfassung.
- Korrektur mit Korrekturgrund. Ändern Mitarbeitende in der Zeiterfassung eine abgeschlossene Zeit nachträglich, verlangt die Software einen Korrekturgrund. Ändern sich dabei Beginn, Ende oder Pause, setzt die Software die Genehmigung zurück; ein neuer Korrekturgrund, eine neue Notiz oder eine andere Position lassen sie stehen. Die Leitung korrigiert jeden Eintrag und genehmigt ihn dabei. Bereits genehmigte Zeiten ändern Mitarbeitende nur, wenn die Praxis es erlaubt (zuschaltbar, siehe „Genehmigte Zeiten selbst korrigierbar“).
- Eigene Einträge löschen. Eigene, noch nicht genehmigte Einträge löschen Mitarbeitende selbst; ob das auch für gestempelte Tage gilt, stellt die Praxis ein. Jede Löschung steht mit allen Werten im Änderungsprotokoll.
- Änderungsprotokoll je Zeiteintrag. Jeder Schritt, den eine Person an einem Zeiteintrag macht, steht im Änderungsverlauf: Stempeln, Pausen, Nacherfassung, Korrektur, Genehmigung und Löschung. Festgehalten sind Person, Zeitpunkt und Werte, auch wenn jemand für eine andere Person gehandelt hat. Auch das automatische Ausstempeln steht dort, als „Systemregel“ oder mit der Person, die den Lauf ausgelöst hat.
- Herkunft der Stempelung. Zu jeder Stempelung zeigt die Software den Erfassungsweg (Weboberfläche oder mobile Stempeluhr) und den Gerätetyp (PC, Handy oder Tablet). Sichtbar ist das für die Leitung und die Person selbst; eine Browserkennung speichert die Software dazu nicht.
- Ist-Zeiten im Wochenplan. Im Wochenplan erfasst und korrigiert die Leitung Ist-Zeiten direkt an der Schicht, für heute und vergangene Tage. Fehlbuchungen setzt sie nach Rückfrage auf 0 oder löscht sie.
- Monatsübersicht. Je Monat zeigt die Zeiterfassung die Ist-Stunden, die Zahl der Einträge, wie viele davon genehmigt sind, und offene Korrekturen. Die Leitung filtert nach Person.
- Standort beim Stempeln. Auf Wunsch speichert die Software beim Stempeln Standort und IP-Adresse, aber nur bei Personen, die eingewilligt haben. Ohne Einwilligung wird trotzdem gestempelt, ein Widerruf löscht die Daten, und die Karte zum Stempelort lädt erst auf Klick von OpenStreetMap. zuschaltbar
- Automatische Genehmigung. Eigene Stempelungen und eigene Nacherfassungen mit Endzeit genehmigt die Software auf Wunsch automatisch, für die ganze Praxis oder je Person. Korrekturen und Einträge, die die Leitung für andere macht, bleiben in der manuellen Prüfung. zuschaltbar
- Automatisches Ausstempeln. Wer vergisst auszustempeln, wird nach einer einstellbaren Höchstdauer automatisch ausgestempelt, auf Wunsch mit eigener Grenze je Person. Als Ende trägt die Software Beginn plus Höchstdauer ein; der Eintrag bleibt zur Prüfung durch die Leitung offen. Mit einem eigenen Funktionsschalter lassen sich einzelne Personen ganz ausnehmen: Für sie wählt die Praxis „Deaktiviert“, und sie werden nie automatisch ausgestempelt. zuschaltbar
- Vereinfachtes Ausstempeln. Beim Ausstempeln bestätigen Mitarbeitende nur Arbeitszeit und Pausen, ohne Aufteilung auf Positionen. Die Zeiterfassung zeigt dann die Ansicht „Nach Tagen“, die Planung bleibt unverändert. zuschaltbar
- Aufteilen auf Besetzungspositionen. Beim Ausstempeln schlägt die Software die geplanten Positionen vor und verteilt die tatsächlich gestempelte Zeit lückenlos darauf, Pausen anteilig. Dienste über Mitternacht lassen sich nicht aufteilen. zuschaltbar
- Schnellerfassung. Ist-Zeiten mehrerer Mitarbeitender für heute oder einen vergangenen Tag zeilenweise nachtragen, auf Wunsch aus dem Dienstplan vorbefüllt. Regelverstöße eines Speichervorgangs werden gemeinsam begründet; auf Wunsch nutzen Mitarbeitende die Seite für die eigene Zeile. zuschaltbar
- Push-Erinnerungen ans Stempeln. Das eigene Smartphone erinnert zum Dienstbeginn, wenn noch nicht eingestempelt ist, bei fälliger Pause und zum Feierabend, wenn noch eingestempelt ist. Jede Person schaltet das für sich ein und kann eine Testbenachrichtigung schicken; zugestellt wird über den Push-Dienst des Browser-Herstellers. Die Leitung schaltet einzelne Erinnerungsarten für die Praxis ab und sieht in einer Kachel, wie viele Geräte angemeldet sind und wann zuletzt zugestellt wurde; stockt die Zustellung, warnt die Kachel. zuschaltbar
- Arbeitszeithinweise auf allen Wegen. Die Hinweise zum Arbeitszeitrecht, die die Software nach dem Speichern einer Arbeitszeit feststellt, erscheinen auch auf der mobilen Stempeluhr, bei „Korrigieren & Genehmigen“, in den Ist-Dialogen des Dienstplans und beim Beenden einer laufenden Erfassung über die Krankmeldung im Dienstplan. Nur Anzeige: gesperrt wird nichts. zuschaltbar
- Genehmigte Zeiten selbst korrigierbar. Auf Wunsch dürfen Mitarbeitende eigene, bereits genehmigte Zeiten mit Korrekturgrund ändern, in Zeiterfassung, Dienstplan und Schnellerfassung gleich. Ändern sich dabei Beginn, Ende oder Pause, fällt die Genehmigung weg und muss neu erteilt werden. Ohne den Schalter ändern nur Konten, die Zeiten anderer bearbeiten dürfen, genehmigte Zeiten. zuschaltbar
Urlaub & Abwesenheit
- Anträge mit Genehmigung. Mitarbeitende beantragen Urlaub und andere Abwesenheiten in der Software. Die Leitung genehmigt mit einem Klick oder lehnt mit Begründung ab, auch direkt vom Dashboard aus; auch einen schon genehmigten Antrag kann sie nachträglich mit Begründung ablehnen.
- Tageszahl automatisch. Die Tageszahl eines Antrags rechnet die Software selbst: Arbeitstage der Person, ohne Feiertage und ohne feste freie Wochentage.
- Überschneidungsprüfung. Überschneidende Anträge derselben Person weist die Software ab. Eine Krankmeldung darf dagegen über genehmigtem Urlaub liegen.
- Stornierung ganz oder tageweise. Storniert wird der ganze Zeitraum oder ein einzelner Tag; die übrigen Tage gehen dann erneut zur Genehmigung. Ob Mitarbeitende begonnenen Urlaub selbst stornieren dürfen, legt die Praxis fest.
- Für Mitarbeitende eintragen. Die Leitung trägt Abwesenheiten auch für Mitarbeitende ein und passt den Zeitraum bei Bedarf nachträglich an. Die Antragsliste zeigt, wer einen Antrag eingetragen hat.
- Sechs Abwesenheitsarten. Urlaub, Krank, Sonderurlaub, Unbezahlt, Fortbildung und Elternzeit.
- Abwesenheiten im Stundenkonto. Urlaub, Krankheit und Sonderurlaub schreibt die Software dem Stundenkonto in Höhe des Tagessolls gut; Sonderurlaub mindert den Urlaubsanspruch nicht. Unbezahlte Abwesenheit und Elternzeit setzen das Tagessoll auf null. Eine Fortbildung zählt als Arbeitszeit und wird gestempelt.
- Urlaubskonto. Das Urlaubskonto zeigt je Jahr Anspruch, Übertrag mit Verfallsdatum sowie genommene, beantragte und verbleibende Tage. Wird mehr genommen als vorhanden, zeigt es die Tage im Minus; gesperrt wird nichts.
- Anteiliger Urlaubsanspruch. Im Jahr des Ein- oder Austritts rechnet die Software den Anspruch nach dem Bundesurlaubsgesetz. Wo das Gesetz nur Teilurlaub vorsieht, etwa bei Eintritt in der zweiten Jahreshälfte, gibt es ein Zwölftel je vollem Monat.
- Urlaubsübertrag und Verfall. Resturlaub geht automatisch ins Folgejahr, gedeckelt auf eine einstellbare Zahl von Tagen, und verfällt zu einem einstellbaren Datum. Der Übertrag wird zuerst verbraucht. Jahresübersicht, Abwesenheitsplan, Analyse und „Mein Status“ rechnen ihn genauso wie das Urlaubskonto.
- Resturlaub in „Mein Status“. Den eigenen Resturlaub sieht jede Person mit Mitarbeiterprofil tagesaktuell in „Mein Status“, mit Hinweis auf schon fest verplante Urlaubstage.
- Urlaubsanspruch zum Dienstplanstart. Wer mitten im Jahr mit der Software startet, hinterlegt für das erste Jahr den Urlaubsanspruch je Person als festen Wert, statt ihn rechnen zu lassen. Abwesenheiten lassen sich schon vor dem Dienstplanstart eintragen; auf Soll und Stundenkonto wirken sie erst ab dem Start.
- Krankmeldung. Eine Krankmeldung ist vom Dashboard aus mit wenigen Klicks erfasst. Die Leitung trägt sie auch auf der Abwesenheitsseite oder mit einem Klick direkt im Dienstplan ein.
- Ausgefallene Dienste bei Krankheit. Mit der Genehmigung einer Krankmeldung markiert die Software die geplanten Dienste im Zeitraum als ausgefallen, und die Lücke kann die Leitung als offene Schicht ausschreiben. Wird die Krankmeldung storniert, gelten die Dienste wieder.
- Folge-Krankmeldung. Krankmeldungen zählen Kalendertage. Überschneidet sich eine neue Krankmeldung mit einer bestehenden, bietet die Abwesenheitsseite an, deren Zeitraum zu erweitern, etwa für eine Folgebescheinigung. Die eigene Krankmeldung können Mitarbeitende nur verlängern; verkürzen oder verschieben macht die Leitung, und zwei Krankmeldungen derselben Person überschneiden sich nicht. Eine genehmigte Krankmeldung bleibt nach der Verlängerung genehmigt.
- Krank im Urlaub. Fällt eine genehmigte Krankmeldung in genehmigten Urlaub, Sonderurlaub oder eine Fortbildung, zählen die Tage als krank. Urlaubstage gehen ins Urlaubskonto zurück.
- Teilarbeitstag bei Krankheit. Wer die Arbeit antritt und im Lauf des Tages krank abbricht, bekommt den Tag voll angerechnet. Er zählt nicht als Kranktag, heißt im Monatsnachweis „Teilarbeitstag“ und steht im Lohnexport (Beta) in der CSV in einer eigenen Spalte.
- Sichtbarkeit von Abwesenheiten. Die Praxis legt fest, was Kolleginnen und Kollegen von einer Abwesenheit sehen: nichts, nur „abwesend“ oder die Art. Je Person lässt sich das zusätzlich einstellen, es gilt die strengere Einstellung, einheitlich in Kalender, Dienstplan, Ausdruck und Besetzung. Freitext und offene Anträge anderer zeigt die Software Kolleginnen und Kollegen nie. Die Notiz einer Abwesenheit sehen überall nur die Person selbst und wer Abwesenheiten genehmigen darf, auch im Dienstplan-Ausdruck, im Abwesenheitsplan als PDF und im Audit-Log.
- Abwesenheitskalender. Der Abwesenheitskalender zeigt Tag, Woche, Monat oder Jahr. Die Leitung filtert nach Person, die Antragsliste nach Status und Art, und abgelehnte Anträge lassen sich einblenden.
- Personalbedarf als Angabe. Unter Einstellungen → Personalbedarf legt die Praxis Vorlagen an: je Wochentag und Qualifikation, wie viele Personen mindestens da sein sollen, auf Wunsch nur als Empfehlung. Der Abwesenheitskalender nennt den Bedarf des Tages als Angabe, etwa „MFA: mind. 2“ oder „MFA: Empf. 1“. Die Software bewertet das nicht: keine Farbe, keine Warnung bei Unterbesetzung. Ob an einem Tag eine Besetzungsposition offen ist, zeigt allein die Ansicht „Besetzung“ im Dienstplan.
- Abwesenheitsplan als PDF. Der Abwesenheitsplan eines Jahres als PDF zeigt der Leitung für alle Mitarbeitenden je Monat die Tage Urlaub, Krankheit und sonstige Abwesenheit. Dazu kommen genommener Urlaub, Resturlaub und die einzelnen Zeiträume mit Art.
- Gesetzliche Feiertage je Bundesland. Die gesetzlichen Feiertage berechnet die Software für das Bundesland der Praxis automatisch, bewegliche wie Ostern und Pfingsten eingeschlossen; alle 16 Länder sind wählbar, einschließlich der neueren Landesfeiertage Weltkindertag (Thüringen) und Frauentag (Mecklenburg-Vorpommern). Ohne den Schalter „Gemeinde-Feiertage“ zählt Mariä Himmelfahrt für ganz Bayern.
- Feiertage im Stundenkonto. Ein Feiertag verbraucht keinen Urlaubstag und wird im Stundenkonto in Höhe des Tagessolls gutgeschrieben.
- Anspruch aus dem Arbeitszeitmodell. Auf Wunsch übernimmt die Software die Urlaubstage einer Person aus ihrem Arbeitszeitmodell, statt sie von Hand zu pflegen. zuschaltbar
- Warnung zum Mindesturlaub. Liegt der hinterlegte Anspruch unter dem gesetzlichen Mindesturlaub, umgerechnet auf die Arbeitstage pro Woche, weist das Mitarbeiterformular darauf hin. zuschaltbar
- Gemeinde-Feiertage. Feiertage, die nur in einzelnen Gemeinden gelten, richten sich auf Wunsch nach der Gemeinde der Praxis (Einstellungen → Praxis): Mariä Himmelfahrt in Bayern, das Augsburger Friedensfest in der Stadt Augsburg und Fronleichnam in Teilen Sachsens und Thüringens. Vor dem Speichern zeigt die Software, welche Feiertage dazukommen oder entfallen. zuschaltbar
- Berufsschule und Prüfungen. Für Auszubildende zwei weitere Abwesenheitsarten, „Berufsschule“ und „Prüfung“, ganztags oder mit Uhrzeit, von Hand oder aus einem Berufsschulplan je Person. Die Zeit zählt ohne Minus im Stundenkonto und ohne Abzug im Lohnexport, ein Berufsschul- oder Prüfungstag im Urlaub kostet keinen Urlaubstag. Dienstplanung, Zeiterfassung und Monatsnachweis weisen auf die Freistellung hin. zuschaltbar
- E-Mail bei Krankmeldung. Auf Wunsch geht bei jeder Krankmeldung sofort eine E-Mail an die Admins und an weitere Adressen, die die Praxis festlegt. Sie nennt Name, Zeitraum und die Notiz und läuft über das Mailpostfach, das in der Software eingerichtet ist. zuschaltbar
- E-Mail bei Entscheidung und Stornierung. Auf Wunsch informiert die Software per E-Mail über die Entscheidung zu einem Antrag und über Stornierungen. Jedes Ereignis ist einzeln abschaltbar, und jede Person kann die E-Mails für sich abbestellen. zuschaltbar
- Freizeitausgleich. Überstunden lassen sich ganztags oder stundenweise abbauen, ohne das Urlaubskonto zu berühren. Die Leitung trägt den Freizeitausgleich auch direkt im Dienstplan ein, und eine Vorschau zeigt vorab die Wirkung auf das Stundenkonto. zuschaltbar
Stundenkonto & Auswertungen
- Stundenkonto ab Dienstplanstart. Soll, Ist und Stundenkonto ergeben sich aus Arbeitszeitmodell, Stempelzeiten und Abwesenheiten, fortlaufend ab dem Dienstplanstart jeder Person und über den Jahreswechsel hinweg. Abgeschlossene Stempelungen zählen sofort, auch vor der Genehmigung. Ein Startsaldo übernimmt Plus- oder Minusstunden aus der Zeit davor, und wer mitten im Jahr einsteigt, startet ohne künstliche Minusstunden.
- „Mein Status“ in der Seitenleiste. Mitarbeitende sehen dort ihr Stundenkonto von heute, dazu Ist und Soll bis heute für den Tag, die laufende Woche und den laufenden Monat, und ihren Resturlaub samt der schon fest verplanten Tage. Eine laufende Stempelung zählt im Ist live mit, wenn sie von heute ist oder eine Nachtschicht vom Vortag; ein vergessener Eintrag eines früheren Tages zählt nicht.
- Monatsnachweis mit Tagesnachweis. Der Monatsnachweis zeigt je Person oder für alle Soll, Ist, Saldo und Abwesenheiten, dazu den bereits genehmigten Anteil des Ist und einen Tagesnachweis mit Beginn, Ende, Pause, Feiertagen und Wochenenden. Hinweise zu den eingeschalteten Arbeitszeitregeln stehen gesammelt dabei. Export als PDF mit Praxislogo und Unterschriftszeilen, als Excel und je Person auch als CSV.
- Jahresnachweis. Der Jahresnachweis zeigt je Monat Soll, Ist, Saldo, Urlaubs- und Krankentage, für eine Person oder für alle nacheinander, als PDF und Excel.
- Praxisübersicht. Die Praxisübersicht stellt Ist, Soll und Saldo aller Mitarbeitenden für einen Monat nebeneinander, mit der Beschäftigungsart je Person, als PDF und Excel. Am Bildschirm lässt sie sich auf eine Gruppe eingrenzen, die Summen gelten dann für diese Gruppe; PDF und Excel enthalten alle Mitarbeitenden.
- Individuelle Berichte. Eigene Berichte stellt die Leitung aus sieben Bausteinen zusammen, je Person und Monat, von der Monatszusammenfassung über Urlaubskonto und Schichtübersicht bis zum Überstundenverlauf. Am Bildschirm ist die Reihenfolge frei wählbar. Als PDF lässt sich der Bericht mit den gewählten Bausteinen herunterladen und auf Wunsch für andere Berechtigte freigeben. Die Schichtübersicht zeigt am Bildschirm und im PDF dieselben veröffentlichten Dienste.
- Analyse-Dashboard. Für einen Monat oder ein ganzes Jahr zeigt es Kennzahlen, Monatsverläufe zu Ist, Soll, Über- und Minusstunden und Abwesenheiten als Diagramme, eine sortierbare Tabelle je Person und die Abwesenheiten nach Art. Es rechnet wie der Lohnexport nur mit genehmigten Zeiten.
- Beschäftigungsarten. Acht Beschäftigungsarten von Vollzeit und Teilzeit über Minijob, Stundenlohn, Aushilfe, Azubi und Praktikum/FSJ bis Freiberuflich. Die Art steht auch im Lohnexport.
- Arbeitszeitmodelle. Acht Arbeitszeitmodelle mit Wochenstunden und Arbeitstagen pro Woche sind vorbelegt. Eigene Modelle lassen sich anlegen und jeder Person zuweisen. Im Modell lässt sich eine Stundensatz-Vorgabe pflegen, mit der der Lohnexport für Personen ohne eigenen Stundensatz rechnet.
- Feste freie Wochentage. Bei Teilzeit wird hinterlegt, an welchen Wochentagen jemand nie arbeitet. Diese Tage erzeugen kein Soll und verbrauchen keinen Urlaubstag.
- Arbeitszeit-Historie. Wochenstunden, Arbeitszeitmodell und feste freie Tage gelten je Kalenderwoche. Ein Wechsel lässt sich im Voraus planen und lässt vergangene Monate unverändert; ein rückwirkender Nachtrag ist möglich und steht im Änderungsprotokoll.
- Arbeitszeitkonto mit Korrekturen. Pauschale Plus- und Minusstunden ohne Uhrzeit, etwa Kulanzstunden, immer mit Begründung. Die Leitung trägt sie direkt ein, Mitarbeitende beantragen sie zur Genehmigung und sehen ihre eigene Monatsübersicht mit Ist, Soll und Differenz je Tag. Korrekturen gelten im laufenden Monat, fließen in Stundenkonto, Nachweise und Lohnexport, und selbst genehmigte Korrekturen der Leitung sind im Änderungsprotokoll gekennzeichnet. zuschaltbar
- Arbeitstage Montag bis Samstag. Ein Arbeitszeitmodell kann den Samstag als regulären Arbeitstag führen, mit Soll-Stunden, Urlaubstagen am Samstag und bis zu sechs Arbeitstagen pro Woche. zuschaltbar
- Personalkosten. Ein zusätzlicher Reiter im Analyse-Dashboard zeigt für einen Monat oder ein ganzes Jahr die Gesamtkosten, die bezahlten Stunden und den durchschnittlichen Stundensatz, dazu eine Tabelle je Person mit Stunden, Stundensatz, Kosten und Anteil. Gerechnet wird Stunden mal Stundensatz; Lohnnebenkosten und Zuschläge sind darin nicht enthalten. Hat eine Person keinen eigenen Stundensatz, nimmt die Software den Standard-Stundensatz der Praxis. Sehen dürfen den Reiter nur Konten mit dem Recht „Personalkosten ansehen“, ab Werk Admin und Super-Admin. zuschaltbar
Lohnexport
- Lohnexport in drei Formaten. Auf Knopfdruck entsteht eine Datei für das Lohnbüro, für alle oder eine Person und für einen Monat oder ein ganzes Jahr: als Excel, als CSV mit wählbaren Spalten oder als CSV für DATEV LODAS. Es zählen nur genehmigte Zeiten, dazu bezahlte Abwesenheiten, Feiertage und genehmigte Korrekturen. Lohnsteuer, Sozialabgaben und Zuschläge berechnet die Software nicht. Beta
- CSV mit wählbaren Spalten und Vorlagen. Die Spalten kommen aus einer festen Liste und lassen sich als Vorlage speichern. Zur Wahl stehen unter anderem Ist, Soll, Differenz, Urlaubs- und Kranktage, Stunden für Entgeltfortzahlung, Urlaubsentgelt, Feiertagsvergütung und Korrekturen sowie Tage für Sonderurlaub, Elternzeit oder Freizeitausgleich; auf Wunsch kommt ein Betrag aus Stunden mal hinterlegtem Stundensatz dazu. Spalten für Teilarbeitstage und für seltenere Abwesenheitsarten wie Elternzeit erscheinen nur, wenn sie im Zeitraum Werte haben; für Lohnprogramme mit fester Importvorlage lässt sich das abschalten. Die Ausfallstunden eines Teilarbeitstags stehen in einer eigenen Spalte, in der DATEV-Datei im Sammelposten für Normalstunden. Beta
- DATEV-Datei auf das Steuerbüro einstellbar. Für die DATEV-Datei stellt die Praxis Berater- und Mandantennummer und die Bezeichnung in der Kopfzeile ein. Dazu kommen die Lohnart für Normalstunden, eigene Lohnarten für Entgeltfortzahlung, Urlaubsentgelt, Feiertagsvergütung, sonstige bezahlte Abwesenheit und Korrekturen sowie Trennzeichen, Dezimalzeichen und Zeichenkodierung. Die Werte kommen vom Steuerbüro; ohne Eintrag bleibt die Datei unverändert. Beta
Arbeitszeitregeln
- Regelwerk nach Arbeitszeitgesetz. Zehn Regeln nach dem Arbeitszeitgesetz sind hinterlegt, sechs davon ab der Einrichtung aktiv. Jede Regel lässt sich einzeln ein- und ausschalten und in Grenzwert, Schwere, Priorität und Meldungstext an die Praxis anpassen.
- Prüfung beim Stempeln. Beim Einstempeln prüft die Software die Ruhezeit seit dem Arbeitsende des Vortags. Beim Ausstempeln, Nacherfassen und Korrigieren prüft sie den Eintrag auf Mindestpause und Tageshöchstzeit und die Kalenderwoche auf die Wochenarbeitszeit.
- Begründung statt Sperre. Verstößt eine Stempelung, Nacherfassung oder Korrektur gegen eine aktive Regel zu Pausen, Tages- oder Wochenarbeitszeit oder beim Einstempeln gegen die Ruhezeit, bittet die Software um eine kurze Begründung. Verhindert wird keine Erfassung. Die Begründung bleibt am Eintrag und ist bei der Genehmigung und in der Ansicht „Nach Tagen“ sichtbar.
- Schwere je Regel. Mit der Schwere „Info“ erscheint ein Verstoß nur als Hinweis, ohne dass eine Begründung nötig ist.
- Automatische Begründung bei geplanter Mehrarbeit. War eine längere Arbeitszeit schon in einer veröffentlichten Schicht vorgesehen, trägt die Software die Begründung selbst ein, etwa „>8h geplant“. Ab Werk gilt das für die 8-Stunden-Regel; über 10 Stunden bleibt die Begründung Pflicht.
- Prüfung im Monatsnachweis. Der Monatsnachweis prüft den Monat noch einmal nach dem Regelwerk und listet alle Hinweise auf, Tageshinweise mit Datum, Wochenhinweise mit Kalenderwoche. Das PDF nennt bis zu acht Hinweise und ihre Gesamtzahl. Dazu kommt ein Hinweis auf Arbeitstage mit erfasster Zeit, die mehr als zwei Stunden unter dem Tagessoll liegen.
- Hinweise in der Ansicht „Nach Tagen“. In der Zeiterfassung markiert die Ansicht „Nach Tagen“ jeden Tag mit Hinweisen zu Pause, Ruhezeit oder Tagesarbeitszeit; ein Klick zeigt den Wortlaut. Geprüft wird die Tagessumme aller Einträge, Lücken zwischen zwei Stempelungen zählen dabei als Pause (mit dem zuschaltbaren Schalter zu § 4 Satz 2 erst ab 15 Minuten).
- Feste Hinweise im Schicht-Dialog. Im Schicht-Dialog erinnert die Software sonntags an den Ersatzruhetag und weist auf Nachtarbeit hin, wenn die geplanten Zeiten in einer Nacht mehr als zwei Stunden zwischen 23 und 6 Uhr umfassen.
- Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaft. Schichttypen lassen sich als Bereitschaftsdienst oder Rufbereitschaft einordnen. Bei den Hinweisen beim Planen zählt Bereitschaftsdienst voll als Arbeitszeit, Rufbereitschaft nicht; bei den Push-Erinnerungen lassen sich Bereitschaftsdienste abwählen.
- Praxisweiter Schalter für Pausen und Ruhezeit. Ein Hauptschalter nimmt die Pausen- und Ruhezeitprüfung an allen Stellen gemeinsam heraus, die übrigen Regeln bleiben aktiv. Ab Werk ist die Prüfung eingeschaltet.
- Verstoß nur bestätigen. Je Regel einstellbar: Statt einer Begründung genügt ein Häkchen „Ich habe den Hinweis verstanden und bestätige die Buchung“, wenn alle Verstöße der Buchung aus so eingestellten Regeln stammen. Der Verstoß bleibt in den Auswertungen sichtbar. Steht eine Pausenregel auf „nur bestätigen“, weist die Seite „Auswertungen“ darauf hin, ebenso das PDF des Monatsnachweises in Monaten mit Pausenhinweisen. Beim Einstempeln an der mobilen Stempeluhr bleibt eine kurze Notiz nötig. zuschaltbar
- Toleranzen je Regel. Für Tages-, Wochen-, Pausen- und Ruhezeitregeln lässt sich eine Toleranz in Minuten einstellen, bei Pausenregeln zusätzlich für wenige fehlende Pausenminuten. Innerhalb der Toleranz entfällt beim Stempeln die Begründung, im Monatsnachweis bleibt die Abweichung sichtbar. zuschaltbar
- Pausenabschnitte unter 15 Minuten nicht anrechnen (§ 4 Satz 2 ArbZG). Auf Wunsch zählen auf die gesetzliche Mindestpause nur Pausenabschnitte ab 15 Minuten, auch Lücken zwischen zwei Stempelungen und Pausenminuten ohne Uhrzeit; ein höherer Mindest-Pausenblock lässt sich im Regelwerk einstellen, ein niedrigerer nicht. Der Hinweis nennt gestempelte und anrechenbare Minuten. Die bezahlte Arbeitszeit ändert sich dadurch nicht. Der Jugendarbeitsschutz rechnet davon unabhängig immer ab 15 Minuten. Ohne den Funktionsschalter zählt jede Pausenminute, und nur ein im Regelwerk eingetragener Mindest-Pausenblock prüft in Blöcken. zuschaltbar
- Unterbrechungen unter 15 Minuten als Arbeitszeit zählen. Auf Wunsch zieht die Software von der Arbeitszeit nur noch Pausenabschnitte ab 15 Minuten ab; kürzere Unterbrechungen zählen als bezahlte Arbeitszeit, in Ist-Stunden, Stundenkonto, Monatsnachweis, Lohnexport und Analyse. Das ändert Stunden und Lohn und gilt ab dem Tag des Einschaltens, nie rückwirkend; frühere Tage, auch schon ausgezahlte Monate, bleiben, wie sie waren. Ein Monat, der den Einschalttag enthält, wird tageweise gemischt gerechnet. Beim Ausschalten bleibt das Datum gespeichert, wirkt aber nicht mehr; ein erneutes Einschalten setzt ein neues Datum, die Zeit dazwischen bleibt wie bisher gerechnet. Auch die Prüfung der Höchstarbeitszeit und die automatische Begründung rechnen mit. Vor dem Einschalten mit der Lohnbuchhaltung abstimmen. Ohne den Funktionsschalter zieht die Software jede erfasste Pausenminute ab. zuschaltbar
- Ausgleichszeiträume (§ 3 Satz 2, § 5 Abs. 2 ArbZG). Der Monatsnachweis prüft, ob die durchschnittliche werktägliche Arbeitszeit über 24 Wochen oder sechs Kalendermonate acht Stunden übersteigt. Außerdem prüft er, ob verkürzte Ruhezeiten im Kalendermonat oder in vier Wochen auf mindestens zwölf Stunden ausgeglichen wurden. Zeitraum und Werte wählt die Praxis. zuschaltbar
- Nachtarbeit (§ 6 Abs. 2 ArbZG). Der Monatsnachweis weist auf Tage mit Nachtarbeit und mehr als acht Stunden Arbeitszeit hin. Als Nachtarbeit zählen mehr als zwei Stunden zwischen 23 und 6 Uhr, auch nach Mitternacht; erfasste Pausen mit Uhrzeit zählen nicht mit. zuschaltbar
- Sonn- und Feiertagsarbeit (§§ 9 bis 11 ArbZG). Der Monatsnachweis erinnert bei Arbeit an Sonn- und Feiertagen an die Frist für den Ersatzruhetag und warnt, wenn im Jahr weniger als 15 Sonntage beschäftigungsfrei bleiben. Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, nennt der Hinweis die Sonntagsfrist von zwei Wochen. Ob der Ersatzruhetag gewährt wurde, prüft die Software nicht. zuschaltbar
- Hinweise beim Planen. Nach dem Speichern im Schicht-Dialog prüft die Software den geplanten Tag gegen die eingeschalteten Regeln, etwa Tages- und Wochenhöchstzeit, Pausen und Ruhezeit, und weist auf Verstöße hin; gespeichert wird trotzdem. zuschaltbar
- Mutterschutz-Hinweise. Für Mitarbeiterinnen mit eingetragenem Mutterschutz weisen Schicht-Dialog und Monatsnachweis auf die Grenzen des Mutterschutzgesetzes hin: höchstens 8,5 Stunden täglich (für Mitarbeiterinnen unter 18 Jahren 8 Stunden, soweit mit den Jugendarbeitsschutz-Hinweisen das Geburtsdatum eingetragen ist), keine Arbeit zwischen 20 und 6 Uhr, keine Sonn- und Feiertagsarbeit. Die Software warnt, sie sperrt nicht. zuschaltbar
- Jugendarbeitsschutz. Für Beschäftigte unter 18 Jahren weisen Dienstplanung, Zeiterfassung und Monatsnachweis auf die Grenzen des Jugendarbeitsschutzgesetzes hin: 8 Stunden am Tag und 40 in der Woche, Pausen, 12 Stunden Freizeit, Beschäftigung nur von 6 bis 20 Uhr, fünf Tage in der Woche, Samstag, Sonntag und Feiertag nur mit einer Ausnahme, die die Praxis für ihren Betrieb auswählt; als Pause zählen nur Unterbrechungen ab 15 Minuten. Je nach Grundlage der Beschäftigung gelten engere Grenzen: im Betriebspraktikum der Schule höchstens 7 Stunden täglich und 35 in der Woche, im Ferienjob einer vollzeitschulpflichtigen Person ab 15 Jahren höchstens vier Wochen im Kalenderjahr; wer laut Eintrag noch vollzeitschulpflichtig ist, für den gelten die Vorschriften für Kinder. Das Mitarbeiterformular nennt für Personen unter 18 Jahren den Mindesturlaub nach dem Alter und weist auf Wochenstunden, Arbeitstage und Samstag hin, die nicht zum Gesetz passen. Mit einem weiteren Schalter lassen sich Erstuntersuchung, erste Nachuntersuchung, Bescheinigungen und Unterweisung eintragen (nur Daten, kein Befund); die Software nennt die Fristen, zeigt sie der Praxisleitung auf dem Dashboard und weist an Arbeitstagen auf das Beschäftigungsverbot hin, wenn eine nötige Bescheinigung fehlt. Dazu kommen das Verzeichnis der beschäftigten Jugendlichen (Ansicht und Excel-Datei) und der Aushang als PDF ohne Namen. E-Mail-Erinnerungen gibt es nicht. Die Software warnt, sie sperrt nicht. zuschaltbar
Bedienung, Hilfe und Benachrichtigungen
- Dashboard: Tagesüberblick. Nach der Anmeldung zeigt das Dashboard den Tag auf einen Blick: eigene Stempeluhr, Knopf für die Krankmeldung, wer heute Dienst hat und den Dienstplan des Tages.
- Dashboard: Leitungsansicht. Die Leitung sieht auf dem Dashboard zusätzlich, wer gerade eingestempelt ist, und entscheidet offene Abwesenheitsanträge direkt dort. Dazu kommen noch nicht genehmigte Zeiten je Monat, offene Schichttausch-Anträge und die Praxisübersicht.
- Dashboard: eigene Monatsstunden. Mitarbeitende sehen auf dem Dashboard ihre Ist- und Sollstunden des laufenden Monats.
- Hinweise zum Schichttausch. Wird ein Schichttausch, an dem jemand beteiligt ist, genehmigt oder abgelehnt, steht das als Hinweis auf dem Dashboard, mit der Begründung der Leitung, falls sie eine angibt. Ein Zähler am Menüpunkt „Schichttausch“ zeigt solche Entscheidungen, bis man sie wegklickt. Mitarbeitenden zählt eine Kachel auf dem Dashboard die offenen Tauschanträge, an denen sie beteiligt sind.
- Begrüßung und Spruch. Eine Begrüßung mit Vornamen und ein kurzer motivierender Spruch aus einer Sammlung in der eigenen Datenbank. Die Themen wählt jede Person selbst, den Spruch kann sie für sich ausblenden.
- Hilfe auf jeder Seite. Nach der Anmeldung erklärt der Knopf „Hilfe“ auf jeder Seite genau diese Seite, mit Abschnitten zum Aufklappen und Tipps, auf Deutsch und Englisch.
- Handbuch mit Fallbeispielen und Suche. Ein Handbuch in der Software erklärt die Funktionen Kapitel für Kapitel, mit Arbeitsabläufen, Fallbeispielen mit erfundenen Personen und einem Kapitel zu den Meldungen. Die Suche springt direkt an die passende Stelle.
- Neuerungen nach Updates. Nach einem Update zeigt die Software der Leitung unter „Neuerungen“, was neu ist und wo es eingestellt wird. Mit „Gelesen“ bestätigt jede Person aus der Leitung den Stand für sich.
- Verständliche Meldungen. Fehlt ein Recht, nennt die Meldung dessen Namen und wo es vergeben wird. Eingabefehler erscheinen auf Deutsch, bei den gängigen Feldern mit dem Feldnamen aus der Oberfläche.
- Deutsch und Englisch. Die Oberfläche ist auf Deutsch, in Teilen auch auf Englisch. Beim ersten Aufruf richtet sie sich nach der Sprache des Browsers. Die Sprache wechselt man mit einem Klick in der Seitenleiste, die Wahl gilt für das Gerät.
- Symbol auf dem Startbildschirm. Am Smartphone lässt sich die Software als Symbol auf den Startbildschirm legen. Auf dem iPhone ist das die Voraussetzung für die Push-Erinnerungen.
- Bedienung am Smartphone. Die Oberfläche passt sich an kleine Bildschirme an: Menü zum Aufklappen, Hilfe über das Fragezeichen oben und eine eigene mobile Stempeluhr. Breite Ansichten wie der Wochenplan lassen sich am Smartphone seitlich verschieben.
- Mailversand in der Oberfläche. Das Mailpostfach für den Versand trägt die Praxis in den Einstellungen ein und prüft es mit einer Testmail.
- E-Mail-Benachrichtigungen. Automatische E-Mails zum Schichttausch und zu Korrekturen am Arbeitszeitkonto. Beim Schichttausch wählt die Praxis die Anlässe, und diese E-Mails kann jede Person für sich abbestellen. Die E-Mails zu Abwesenheiten stehen unter „Urlaub & Abwesenheit“. zuschaltbar
- Sammeladresse für Benachrichtigungen. Auf Wunsch gehen alle Benachrichtigungsmails an eine einzige Sammeladresse statt an die einzelnen Personen. Im Betreff steht, für wen die Mail gedacht war. zuschaltbar
- Suche in der Seitenhilfe. Ein Suchfeld im Hilfe-Fenster durchsucht die Hilfe aller Seiten und führt per Klick zur passenden Seite und zum passenden Abschnitt. zuschaltbar
- Status-Berichte per E-Mail. Wer unter Einstellungen → Benachrichtigungen „Status-Berichte“ abonniert hat, bekommt auf Wunsch der Praxis täglich ab 6 Uhr den Tagesbericht, montags den Wochenbericht und am 1. des Monats den Monatsbericht, mit Ist- und Soll-Stunden, Über- oder Minusstunden und Resturlaub. Voraussetzung ist der eingerichtete Mailversand; vom Schalter „E-Mail-Benachrichtigungen“ hängt der Versand nicht ab. zuschaltbar
Verwaltung, Datenschutz und Betrieb
- Vier Rollen in fester Rangfolge. Mitarbeitende, Manager, Admin und Super-Admin. Niemand ändert ein höher gestelltes Konto oder vergibt eine höhere Rolle als die eigene, und die eigene Rolle lässt sich nicht ändern.
- Rechte je Rolle fein einstellbar. Mehr als zwanzig einzelne Rechte, etwa Zeiten genehmigen, Schichten anlegen oder Berichte exportieren, lassen sich je Rolle in einer Matrix vergeben oder entziehen. Jede Änderung steht im Audit-Log, und welche Einstellungen jemand sieht, folgt den Rechten.
- Konten verwalten. Wer Konten verwalten darf, ändert in den Einstellungen die Rolle, sperrt oder entsperrt ein Konto und setzt ein neues Passwort. Dabei gelten Rangfolge und Passwortregel, und ein neues Passwort meldet alle Geräte des Kontos ab.
- Anmeldung mit Anmeldename. Mitarbeitende und Manager melden sich mit einem kurzen Anmeldenamen an, vorgeschlagen aus dem Vornamen. Admins melden sich mit der E-Mail-Adresse an.
- Passwortregel und Startpasswort. Beim Ändern, beim Zurücksetzen über den Link und beim Neusetzen durch die Leitung gilt dieselbe Passwortregel: mindestens 8 Zeichen, ein Großbuchstabe, eine Ziffer. Nach einem Wechsel sind andere Geräte abgemeldet, und wer nach zwei Wochen noch das Startpasswort nutzt, sieht auf jeder Seite einen Hinweis.
- Passwort vergessen. Ein vergessenes Passwort setzt jede Person über einen Link per E-Mail selbst zurück; der Link gilt zwei Stunden.
- Zwei-Faktor-Anmeldung. Anmeldung mit Code aus einer Authenticator-App und acht einmal verwendbaren Backup-Codes, von jeder Person selbst einschaltbar. Nach fünf Fehlversuchen ist die Code-Eingabe 15 Minuten gesperrt. Ohne Telefon lässt sich die Zwei-Faktor-Anmeldung mit Passwort und einem Backup-Code wieder abschalten.
- Sicherheitsfunktionen. Passwörter mit bcrypt gehasht, Begrenzung der Anmeldeversuche und weiterer Anfragen, Sicherheits-Header (CSP, HSTS, X-Frame-Options). Browser-Anfragen fremder Webseiten werden abgewiesen, und im Produktivbetrieb startet der Server nur mit einem starken Schlüssel. Das Postfachpasswort und der Schlüssel der Zwei-Faktor-Anmeldung liegen verschlüsselt auf dem Server, Links zum Zurücksetzen des Passworts nur als Hash; das Postfachpasswort zeigt die Software nach dem Speichern niemandem mehr an.
- Mitarbeiterverwaltung mit Einladung. Mitarbeitende mit Stammdaten, Ein- und Austrittsdatum, Beschäftigungsart, Wochenstunden, Urlaubsanspruch, Qualifikation und Arbeitszeitmodell anlegen. Das Konto entsteht dabei automatisch, die Zugangsdaten gehen per Einladungs-E-Mail hinaus.
- Mehrere Mitarbeitende auf einmal. Bis zu 50 Mitarbeitende auf einmal anlegen, in einer Tabelle oder per CSV-Datei nach einer Vorlage aus der Software.
- Austritt und Zugangssperre. Beim Deaktivieren wählt die Leitung „sofort“ oder „verzögert“; ist ein Austrittsdatum hinterlegt, endet der Zugang spätestens 14 Tage danach automatisch. Endgültig löschen darf nur der Super-Admin, nach Eintippen einer Bestätigung.
- Gruppen und Teams. Mitarbeitende lassen sich Gruppen und Teams mit Teamleitung zuordnen. Sie dienen zur Einordnung von Rahmenplänen (die Personen stehen je Eintrag) und als Empfänger der zuschaltbaren Dienstplan-Notizen.
- Schalterprinzip. Neue Funktionen, die Abläufe oder Ergebnisse verändern, wirken erst, wenn die Praxis sie einschaltet. Die meisten Funktionsschalter stehen gesammelt auf einer Seite der Einstellungen, jeder mit einer kurzen Beschreibung; neue Regeln des Arbeitszeitrechts schaltet die Praxis im Regelwerk einzeln ein.
- Einrichtungsassistent. Beim ersten Start führt ein Assistent durch die Einrichtung: Praxisdaten, Öffnungszeiten und Arbeitstage, Schichttypen, Besetzungspositionen und erste Mitarbeitende, mit einer Übersicht vor dem Speichern. Der Super-Admin kann ihn später neu starten.
- Praxisdaten und Logo. Praxisname, Bundesland, Datenschutz-Kontakt, Öffnungszeiten und Zeitzone pflegen. Das Praxislogo erscheint in der Oberfläche und auf den PDFs, der Praxisname im Browser-Tab.
- Audit-Log. Ein Audit-Log in den Einstellungen zeigt die jeweils 500 neuesten Änderungsvorgänge mit Zeitpunkt, handelnder Person (Spalte „Wer“), Aktion, Bereich sowie altem und neuem Wert. Bereiche und Aktionen erscheinen auf Deutsch, gesucht werden kann auch nach Namen, und der Bereich lässt sich filtern. Selbst genehmigte Stundenkorrekturen sind hervorgehoben.
- Löschung kurzlebiger Daten. Notizen der zuschaltbaren Dienstplan-Notizen löscht die Software 90 Tage nach dem Ende ihres Zeitraums. Vermerke für die zuschaltbaren Plan-E-Mails löscht sie nach 30 Tagen. Erkannte Texte der zuschaltbaren, experimentellen Planung per Sprache löscht sie nach etwa einem Tag.
- Datenschutzseite in der Software. Eine Seite „Datenschutz“ nennt den Beschäftigten ihre Rechte, die Rechtsgrundlagen, die Aufbewahrungsfristen sowie Datenschutz-Kontakt und Verantwortlichen der Praxis. Ist die Standorterfassung eingeschaltet, erteilen und widerrufen Mitarbeitende dort ihre Einwilligung.
- Datenauskunft per Klick. Jede Person lädt ihre gespeicherten Daten per Klick als maschinenlesbare Datei herunter, darunter Stammdaten, Arbeitszeiten, Abwesenheiten, Schichten und Anträge (Auskunft nach Art. 15 DSGVO). Enthalten sind alle Angaben des Mitarbeiterdatensatzes und des Benutzerkontos außer IBAN, Steuer-ID, Sozialversicherungsnummer und den Zugangsgeheimnissen (diese auf schriftliche Anfrage), dazu die Pflichtangaben nach Art. 15 Abs. 1 DSGVO sowie eigene Notizen und Ablehnungsgründe.
- Datensparsamkeit bei Push-Geräten. Angemeldete Push-Geräte löscht die Software beim Abmelden auf dem Gerät, beim Deaktivieren des Kontos, bei der Anonymisierung und wenn ein Gerät längere Zeit kein Lebenszeichen gibt.
- Anonymisierung ausgeschiedener Mitarbeitender. Personenbezogene Daten ausgeschiedener Mitarbeitender lassen sich anonymisieren, die Arbeitszeiten bleiben für die gesetzliche Aufbewahrung erhalten. Das übernehme ich auf Anfrage; eine Schaltfläche dafür gibt es in der Oberfläche nicht. Der Mutterschutz-Zeitraum wird dabei mitgelöscht; möglich ist das ab dem Austrittstag.
- Fehlerprotokoll für Störungen. Bricht ein Bedienschritt mit einer Fehlermeldung ab, hält die Software Seite, Vorgang, angezeigte Meldung und Gerätetyp fest, ohne Formularinhalte und ohne Standort. So lassen sich gemeldete Störungen nachvollziehen. Die Software behält höchstens die neuesten 1.000 Einträge der letzten 90 Tage und löscht Älteres.
- Datensicherung im Generationenprinzip. Ein Sicherungsskript sichert die Datenbank täglich, prüft den Inhalt jeder Sicherung und bewahrt sie im Generationenprinzip auf: täglich 14 Tage, Sonntage 60 Tage, Monatserste zwei Jahre, den 1. Januar unbegrenzt. Ein zweites Skript stellt eine Sicherung wieder her.
- Zweitsicherung. Auf Wunsch richte ich ein Skript ein, das die tägliche Sicherung per SSH auf einen zweiten Server kopiert und dort eine einstellbare Zahl von Sicherungen vorhält. Auf Wunsch wird die Sicherung vor der Übertragung mit GnuPG verschlüsselt; der private Schlüssel liegt auf keinem Server.
- Einrichtung und Updates. Ein Setup-Skript erzeugt die Konfiguration mit Zufallspasswörtern und startet Datenbank, Migrationen und Grunddaten. Demo-Konten legt es nur auf ausdrücklichen Wunsch an, und ohne eigenes Passwort für den ersten Administrator startet ein neuer Server nicht. Updates passen die Datenbank über versionierte Migrationen an.
- HTTPS. HTTPS über einen Reverse-Proxy, vorbereitet für Traefik mit Let’s Encrypt oder per Skript mit nginx und certbot.
- Statusseite und Watchdog. Eine Statusseite ohne Anmeldung zeigt, ob Datenbank und Cache antworten; ein Statusendpunkt meldet, ob der Server läuft. Ein Watchdog prüft alle fünf Minuten Container und Erreichbarkeit und startet ausgefallene Dienste neu.
- Hintergrunddienste. Hintergrunddienste übernehmen je nach Einstellung das automatische Ausstempeln, Push-Erinnerungen, den Versand der Plan-E-Mails und der Status-Berichte, die Sperre nach dem Austritt und die Übernahme geplanter Arbeitszeitwechsel. Dazu kommt das Löschen abgelaufener Protokolleinträge und Dienstplan-Notizen sowie erkannter Texte der zuschaltbaren, experimentellen Planung per Sprache.
- Docker-Stack auf einem Linux-Server. Die Software läuft als Docker-Stack mit PostgreSQL 16, Python/FastAPI, React, nginx und Redis 7 auf einem Linux-Server, ohne Lizenzserver. In der Grundausstattung sind alle Dienste zusammen auf rund 1,7 GB Arbeitsspeicher begrenzt. Die zuschaltbare, experimentelle Spracherkennung belegt rund 5 GB zusätzlich. Mit ihr ist ein Server mit reichlich Arbeitsspeicher nötig; die Größe klären wir bei der Einrichtung.
- Kein Cloud-Dienst im Grundbetrieb. Für den Grundbetrieb braucht die Software keinen externen Dienst: kein Tracking, keine Analysedienste, keine externen Schriften oder Skripte, keine Lizenzprüfung. Nach außen gehen nur E-Mails, zuschaltbare Push-Erinnerungen, Updates, die Erneuerung des HTTPS-Zertifikats bei Let’s Encrypt (wenn so eingerichtet) und, falls vereinbart, eine Kopie der Sicherung. Kartenkacheln von OpenStreetMap lädt der Browser nur auf Klick. Die Erkennungsmodelle der zuschaltbaren, experimentellen Spracherkennung lädt der Server bei deren Einrichtung aus öffentlichen Quellen; im Betrieb läuft sie auf demselben Server.
- Automatisierte Tests. Über 14.000 automatisierte Tests für Server und Oberfläche laufen bei jeder Codeänderung (Stand: Oktober 2026).
- Aufbewahrungsfristen und automatische Löschung. Für das Änderungsprotokoll sind Fristen hinterlegt: lohnrelevante Vorgänge 10 Jahre, übrige 2 Jahre. Ein täglicher Lauf löscht ältere Einträge, wenn die Praxis ihn einschaltet. Arbeitszeiten und Abwesenheiten löscht die Software nicht automatisch; die Datenschutzseite nennt gesetzliche Fristen als Mindestaufbewahrung, über die Löschung entscheidet die Praxis. zuschaltbar
- Erweitertes Änderungsprotokoll. Auf Wunsch hält das Audit-Log zusätzlich fest, wann die Zwei-Faktor-Anmeldung ein- oder ausgeschaltet und ein Passwort geändert wird (nur der Vorgang, nie Passwort oder Code), dazu die Auto-Ausstempel-Grenze je Person mit altem und neuem Wert, Gruppen und Teams, Verfügbarkeiten anderer Personen (ohne Notiz und Grund), Lohnexport-Vorlagen, Bewerbungen auf offene Schichten und zurückgezogene Änderungsanträge. Beim gemeinsamen Speichern mehrerer Einstellungen stehen alter und neuer Wert; die IP-Adresse wird nie gespeichert. zuschaltbar
- Erinnerung an die Anonymisierung. Auf Wunsch zeigt das Dashboard denen, die Benutzer verwalten dürfen, Personen, deren Austritt mehr als drei Monate zurückliegt und die noch nicht anonymisiert sind. Die Software löscht dabei nichts; eine Schaltfläche zum Anonymisieren gibt es nicht. zuschaltbar
Vor dem Start
Gut zu wissen, bevor Sie starten
Damit Sie vorher wissen, woran Sie sind: Diese Punkte deckt die Software derzeit nicht ab. Wo sich ein Punkt nachrüsten lässt, steht das direkt dabei.
- Keine App aus dem App-Store. Die Software läuft im Browser und lässt sich auf dem Smartphone als Symbol auf den Startbildschirm legen.
- Kein Stempelterminal mit Chip oder Karte und kein Stempeln ohne Verbindung zum Server.
- Keine Zeiten je Auftrag oder Kunde, etwa für die Rechnungsstellung. Erfasst wird die Arbeitszeit je Person und Schicht.
- Planänderungen nur per E-Mail. Auf Wunsch verschickt die Software eine gesammelte E-Mail, wenn sich der veröffentlichte Dienstplan einer Person ändert, und informiert die Beteiligten über Entscheidungen zu Tauschanträgen. Push-Nachrichten oder SMS dazu gibt es nicht.
- Keine Lohnabrechnung. Lohnsteuer, Sozialabgaben und Zuschläge berechnet die Software nicht. Sie liefert dem Lohnbüro die Monatsstunden je Person als Excel-, CSV- oder DATEV-LODAS-Datei. In der CSV- und der DATEV-Datei lassen sich Entgeltfortzahlung, Urlaubsentgelt und Feiertagsvergütung getrennt ausweisen, bei hinterlegtem Stundensatz auch der Betrag aus Stunden × Stundensatz. Nacht-, Sonntags- und Feiertagsstunden für Zuschläge weist sie nicht getrennt aus. Der Lohnexport ist in der Software noch als Beta gekennzeichnet.
- Nur deutsches Recht, feste Nachtzeit. Feiertage und Regeln beziehen sich auf Deutschland, die Nachtzeit ist fest mit 23 bis 6 Uhr hinterlegt. Notfälle und Abweichungen durch Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarung nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz (§§ 21, 21a) kennt die Software nicht.
- Keine Kalender- oder Verzeichnisanbindung. Eine Verbindung zu Outlook- oder Google-Kalender und eine Anmeldung über Active Directory gibt es nicht.
- Keine Planung je Standort. Standorte lassen sich anlegen, aber weder Mitarbeitenden noch Schichten zuordnen. Einen nach Standort gefilterten Dienstplan oder Bericht gibt es derzeit nicht. Kann auf Wunsch nachgerüstet werden.
- Keine automatische Dienstplanerstellung. Den Plan erstellt die Praxisleitung, die Software unterstützt mit Vorlagen, Rahmenplänen und Warnungen.
Technik
Technik und Betrieb: Am Arbeitsplatz genügt ein Browser
Keine exotischen Bausteine und kein Lizenzserver: Die Software läuft als Docker-Stack auf einem Linux-Server.
Voraussetzungen
Linux-Server mit Docker ab Version 24, Docker Compose v2 und Git. HTTPS über einen Reverse-Proxy, vorbereitet für Traefik mit Let’s Encrypt, alternativ per Skript mit nginx und certbot. Dazu ein SMTP-Postfach für Einladungen, Passwort-Links und Benachrichtigungen. Ein großer Rechner ist nicht nötig: In der Grundausstattung sind alle Dienste zusammen auf rund 1,7 GB Arbeitsspeicher begrenzt. Die zuschaltbare, experimentelle Spracherkennung belegt zusätzlich rund 5 GB und braucht deshalb einen Server mit reichlich Arbeitsspeicher. Die Größe klären wir bei der Einrichtung.
Noch kein Server? Dann empfehle ich Ihnen gern einen passenden Hoster und begleite die Einrichtung oder übernehme sie ganz. Bei einem von mir vorgeschlagenen Hoster ist der Server meist in 45 Minuten bis einer Stunde eingerichtet; Grundeinstellungen und Einweisung kommen dazu.
Einrichtung und Updates
Ein Setup-Skript erzeugt die Konfiguration mit Zufallspasswörtern und startet Datenbank, Migrationen und Grunddaten. Updates passen die Datenbank über versionierte Migrationen an, die Daten bleiben dabei in der eigenen Datenbank. Für Updates braucht der Server zeitweise Internetzugang zu meinem Code-Repository und zu öffentlichen Paket- und Image-Quellen (bzw. zu Image-Registern mit fertigen Images), der laufende Betrieb nicht. Beim ersten Start führt ein Assistent durch die Einrichtung: Praxisdaten, Öffnungszeiten und Arbeitstage, Schichttypen, Besetzungspositionen und erste Mitarbeitende.
Datensicherung
Sicherungsskript im Generationenprinzip: tägliche Sicherungen 14 Tage, Sonntage 60 Tage, Monatserste zwei Jahre, der 1. Januar unbegrenzt. Optional kommt ein Abgleich auf ein externes Ziel per SSH hinzu, auf Wunsch mit GnuPG verschlüsselt; der private Schlüssel liegt auf keinem Server.
Betrieb und Überwachung
Statusendpunkt /health, Statusseite und ein Watchdog-Skript, das alle fünf Minuten Container und Erreichbarkeit prüft und ausgefallene Dienste neu startet. Hintergrunddienste übernehmen je nach Einstellung das automatische Ausstempeln, Push-Erinnerungen, den gesammelten Versand der Plan-E-Mails, die Sperre nach dem Austritt, die Übernahme geplanter Arbeitszeitwechsel und das Löschen abgelaufener Protokolleinträge, alter Dienstplan-Notizen und erkannter Texte der zuschaltbaren, experimentellen Spracherkennung.
Sicherheit
Passwörter mit bcrypt gehasht, Begrenzung der Anmeldeversuche, Sicherheits-Header (CSP, HSTS, X-Frame-Options), und der Server startet nur mit einem starken Schlüssel. Das Postfachpasswort und der Schlüssel der Zwei-Faktor-Anmeldung liegen verschlüsselt auf dem Server, Links zum Zurücksetzen des Passworts nur als Hash. Keine externen Skripte oder Schriften in der Oberfläche.
Qualität und Sprache
Über 14.000 automatisierte Tests für Server und Oberfläche laufen bei jeder Codeänderung (Stand: Oktober 2026). Die Oberfläche ist auf Deutsch, in Teilen auch auf Englisch.
Neuerungen nach Updates
Was ein Update bringt, steht danach in der Software unter „Neuerungen“. Den Menüpunkt sieht die Leitung, also die Rollen Manager und höher. Jeder Eintrag sagt kurz, was neu ist und wo es eingestellt wird; bei neuen Schaltern steht in der Regel dabei, ob sie nach dem Update an oder aus sind, Fehlerkorrekturen stehen gesondert. Solange etwas ungelesen ist, weisen ein Hinweisfenster und ein Punkt am Menü darauf hin. Mit „Gelesen“ bestätigt jede Person aus der Leitung den Stand für sich; die Software speichert, wer wann bestätigt hat. Die Texte sind Teil des Updates; die Software lädt sie nicht aus dem Internet nach.
FAQ
Häufige Fragen zur Dienstplan- und Zeiterfassungssoftware
Was kostet die Software?
Den Preis erhalten Sie nach dem kostenlosen Erstgespräch als individuelles Angebot. Er richtet sich nach Einrichtung, gewünschten Anpassungen und Betreuung; was einmalig und was laufend anfällt, etwa für Server und Betreuung, steht darin. Eine Preisliste gibt es nicht.
Lässt sich die Software an unsere Praxis anpassen?
Ja. Anpassungen an Ihre Praxis entwickle ich selbst, zum Beispiel an Begriffen, Vorbelegungen, Auswertungen oder am Exportformat für Ihr Steuerbüro. Die Software wächst mit Ihren Anforderungen: Ihre Anpassungswünsche bespreche ich persönlich mit Ihnen und setze um, was Ihre Praxis voranbringt; das kann auch eine ganz neue Funktion sein. Ob und was eine Anpassung kostet, klären wir vorher. Neue Funktionen, die Abläufe oder Ergebnisse verändern, wirken erst, wenn Ihre Praxis sie einschaltet.
Was bringt ein Dienstplanprogramm gegenüber einer Excel-Tabelle?
In der Software greifen Dienstplan, Zeiterfassung, Urlaub und Stundenkonto ineinander. Gestempelte Zeiten stehen sofort im Stundenkonto, Urlaubsanträge stellen Mitarbeitende in der Software, und beim Stempeln weist sie auf Pausen, Ruhezeit und Höchstarbeitszeit nach dem Arbeitszeitgesetz hin. Mitarbeitende sehen ihren Dienstplan am Praxisrechner oder am Smartphone, und am Monatsende fasst der Lohnexport (Beta) die genehmigten Stunden für das Steuerbüro zusammen.
Bekommt jede Praxis eine eigene Installation?
Ja. Jede Praxis bekommt eine eigene Installation mit eigener Datenbank, eine gemeinsame Plattform mit anderen Praxen gibt es nicht. Außer dem E-Mail-Postfach für Einladungen und Benachrichtigungen braucht der laufende Betrieb keinen externen Dienst. Verbindungen nach außen: E-Mails über das eingerichtete Postfach, zuschaltbare Push-Erinnerungen über den Push-Dienst des Browser-Herstellers, falls vereinbart eine Kopie der Datensicherung auf einen zweiten Server, bei HTTPS über Let’s Encrypt die regelmäßige Erneuerung des Zertifikats und zeitweise Updates aus meinem Code-Repository und aus öffentlichen Paketquellen. Kartenkacheln zu einem Stempelort lädt der Browser nur auf Klick direkt von OpenStreetMap. Auch die zuschaltbare Spracherkennung läuft auf demselben Server; ihre Erkennungsmodelle lädt der Server bei der Einrichtung aus öffentlichen Quellen. Auf welchem Server die Installation läuft und wer ihn betreibt, legen wir bei der Einrichtung fest.
Gibt es eine App fürs Smartphone?
Die Software läuft im Browser, am Praxisrechner wie am Smartphone, und lässt sich auf dem Smartphone als Symbol auf den Startbildschirm legen. Für das Smartphone gibt es eine eigene mobile Stempeluhr. Eine App aus dem App-Store gibt es nicht. Ob auch von unterwegs gestempelt werden kann, hängt davon ab, wie der Server erreichbar ist: über HTTPS aus dem Internet oder nur im Netz der Praxis bzw. per VPN. Das legen wir bei der Einrichtung fest. Zuschaltbar sind Push-Erinnerungen ans Stempeln auf das eigene Smartphone; auf dem iPhone muss die Software dafür als Symbol auf dem Startbildschirm liegen.
Welche Regeln des Arbeitszeitgesetzes prüft die Software?
Hinterlegt sind zehn Regeln nach dem Arbeitszeitgesetz, sechs davon ab der Einrichtung aktiv. Beim Einstempeln prüft die Software die Ruhezeit von 11 Stunden (§ 5), beim Ausstempeln, Nachtragen und Korrigieren die Pausen (§ 4) sowie die Tages- und Wochenarbeitszeit (§ 3). Im Monatsnachweis lassen sich weitere Prüfungen einschalten: zu den Ausgleichszeiträumen, zur Nachtarbeit sowie zur Sonn- und Feiertagsarbeit. Zuschaltbar sind außerdem Hinweise beim Anlegen und Bearbeiten einer Schicht, Mutterschutz-Hinweise und Hinweise nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz für Beschäftigte unter 18 Jahren. Die Software verhindert keine Erfassung: Sie weist hin und bittet um eine Begründung oder Bestätigung. Die Verantwortung für die Einhaltung bleibt beim Arbeitgeber.
Erstellt die Software den Dienstplan automatisch?
Den Plan erstellt die Praxisleitung, nicht die Software; sie hilft dabei mit Vorlagen, Rahmenplänen, A/B-Wochen und dem Kopieren ganzer Wochen. Sie zeigt offene Besetzungspositionen wie Empfang oder Labor, warnt bei Urlaub oder Krankheit und bei fehlender Qualifikation und sperrt auf Wunsch eine Besetzung ohne passende Qualifikation. Zuschaltbar sind die Schnellplanung, mit der die Leitung die Dienste mehrerer Mitarbeitender Zeile für Zeile in einem Raster einträgt, und die experimentelle Planung per Sprache; für sie richte ich die Spracherkennung zusätzlich auf demselben Server ein. In beiden Fällen speichert die Software erst mit „Speichern“.
Funktioniert der Lohnexport mit DATEV?
Die Software erzeugt für einen Monat oder ein ganzes Jahr eine CSV-Datei zur Übernahme in DATEV LODAS mit Personalnummer, Buchungsmonat, Lohnart und Stunden, dazu eine Excel-Datei und eine CSV mit wählbaren Spalten. Darin stehen die genehmigten Stunden, dazu die Stunden für bezahlte Abwesenheiten, Feiertage und genehmigte Korrekturen. Berater- und Mandantennummer, Lohnarten, Trennzeichen, Dezimalzeichen und Zeichenkodierung der DATEV-Datei stellt die Praxis auf ihr Steuerbüro ein. Der Lohnexport ist in der Software als Beta gekennzeichnet und keine zertifizierte DATEV-Schnittstelle. Ob Ihr Steuerbüro die Datei direkt übernehmen kann, klären wir vor dem ersten Einsatz. Lohnsteuer, Sozialabgaben und Zuschläge berechnet die Software nicht; Stunden für Nacht-, Sonntags- und Feiertagszuschläge weist sie nicht getrennt aus.
Braucht die Software eine Anbindung an das Praxisverwaltungssystem?
Nein. Die Software verwaltet nur Personaldaten des Teams, also Dienste, Arbeitszeiten und Abwesenheiten, keine Patientendaten. Sie läuft unabhängig vom Praxisverwaltungssystem und ohne Anbindung an die Telematikinfrastruktur.
Welche Technik wird gebraucht?
An den Arbeitsplätzen und auf dem Smartphone genügt ein Browser. Für den Server: Linux mit Docker ab Version 24, Docker Compose v2 und Git, HTTPS über einen Reverse-Proxy und ein E-Mail-Postfach (SMTP) für Einladungen, Passwort-Links und Benachrichtigungen. In der Grundausstattung sind alle Dienste zusammen auf rund 1,7 GB Arbeitsspeicher begrenzt. Die zuschaltbare Spracherkennung belegt zusätzlich rund 5 GB; mit ihr ist ein Server mit reichlich Arbeitsspeicher nötig; die Größe klären wir bei der Einrichtung. Wer noch keinen Server hat, bekommt von mir eine Empfehlung für einen passenden Hoster. Die Einrichtung kann ich begleiten oder ganz übernehmen. Bei einem von mir vorgeschlagenen Hoster ist der Server meist in 45 Minuten bis einer Stunde eingerichtet; Grundeinstellungen und Einweisung kommen dazu.
Passt die Software auch für Zahnarztpraxen, Therapiepraxen oder ein MVZ?
Die Planung mit Besetzungspositionen, Qualifikationen, Teilzeit und Urlaubskonto ist nicht auf eine Fachrichtung zugeschnitten. Im Einsatz ist die Software bisher in einer HNO-Praxis. Für ein MVZ mit mehreren Standorten gilt: Standorte lassen sich anlegen, aber weder Mitarbeitenden noch Schichten zuordnen; einen nach Standort gefilterten Dienstplan gibt es derzeit nicht. Zeiten je Patient, Hausbesuch oder Auftrag erfasst die Software nicht. Ob sie zu Ihrer Praxis passt, klären wir im Erstgespräch.
Wie sehen Mitarbeitende ihren Dienstplan?
Im Browser am Praxisrechner oder am Smartphone, angemeldet mit dem eigenen Konto. Mit „Mein Dienstplan“ blenden sie nur ihre eigenen Dienste ein. Das Dashboard zeigt, wer heute Dienst hat, und den Dienstplan des Tages; Entwürfe sieht das Team in der Grundeinstellung erst nach der Freigabe. Für den Aushang druckt die Leitung den Plan als PDF, Abwesenheiten stehen dort nur als „ABW“.
Erfahren Mitarbeitende, wenn sich ihr Dienstplan ändert?
Auf Wunsch per E-Mail. Ist die E-Mail bei Planänderungen eingeschaltet, bekommt eine Person eine gesammelte E-Mail, wenn sich ihr veröffentlichter Dienstplan ab heute ändert, mit Tag, Schichtart und Uhrzeiten. Entwürfe und eigene Änderungen lösen keine E-Mail aus, und jede Person kann sie für sich abbestellen. Über Antworten und Entscheidungen zum Tausch informiert die Software per E-Mail, wenn die Praxis E-Mail-Benachrichtigungen eingeschaltet hat. Push-Nachrichten oder SMS zu Planänderungen gibt es nicht.
Kann ich die Software vorher sehen?
Ja. Auf Anfrage zeige ich sie Ihnen in einer Demonstration mit Beispieldaten, per Video mit Bildschirmfreigabe oder in Freiburg und Südbaden bei Ihnen in der Praxis.
